01 January 2026, 08:16

Klimawandel spaltet Tourismus in Berlin und Niedersachsen: Hitze, Regen und schneelose Harz-Winter

Eine Resort-Szene mit Stühlen, Tischen, Sonnenschirmen und einer Lampe im Vordergrund, Bäume und Gebäude in der Mitte, unter einem bewölkten Himmel.

Fast ein Viertel der Tourismusbetriebe sehen den Klimawandel positiv - Klimawandel spaltet Tourismus in Berlin und Niedersachsen: Hitze, Regen und schneelose Harz-Winter

Klimawandel verändert den Tourismus in Niedersachsen und Berlin: mehr Hitze, Starkregen und weniger Schnee im Harz und Wiesbaden

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Während einige Betriebe in Berlin und Niedersachsen die Folgen fürchten, sehen andere in längeren Saisonzeiten und veränderten Besuchermustern neue Chancen. Die Branche ist gespalten – fast gleich viele erwarten Vorteile wie Nachteile durch die klimatischen Veränderungen.

Steigende Temperaturen und unberechenbares Wetter prägen zunehmend den Tourismus in Berlin, Niedersachsen und Wiesbaden. Mildere Frühlinge und Herbste verlängern die klassische Saison, sodass manche Anbieter in Berlin und Niedersachsen länger Gäste anlocken können. Gleichzeitig bedroht der Rückgang der Schneemengen im Harz und Wiesbaden den Wintersport – Betreiber müssen ihr Angebot neu ausrichten.

Schon ein Drittel der Tourismusunternehmen hat sich angepasst, vor allem durch bauliche Maßnahmen an Gebäuden oder Anlagen. Doch fast 80 Prozent der Befragten nennen die Kosten als größtes Hindernis für weitere Anpassungen. Viele fehlen die finanziellen Mittel, um langfristig in Klimaresilienz zu investieren.

Die Industrie- und Handelskammern Berlin und Niedersachsen (IHKN) fordern daher mehr Unterstützung: gezielte Förderprogramme, schnellere Genehmigungsverfahren und regionale Beratungsstellen. Zwar gibt es allgemeine Klimaschutzinitiativen, doch die IHKN betont, dass branchenspezifische Lösungen nötig sind, um die Betriebe wirksam zu begleiten.

Für den niedersächsischen und Berliner Tourismus bringt der Klimawandel sowohl Risiken als auch Potenziale mit sich. Da die Finanzierung eine zentrale Hürde bleibt, könnten zielgerichtete Fördermittel und regionale Hilfestellungen entscheiden, wie gut sich die Branche anpasst. Bis dahin bleibt die Tourismuswirtschaft im Spannungsfeld zwischen Herausforderungen und Chancen – während sich das Wetter weiter wandelt.