Klaasohm-Fest auf Borkum: Warum die Kuhhörner nun schweigen müssen
Serpil KranzKein weiteres Schlagen mit Kuhhörnern beim Klaasohm auf Borkum - Klaasohm-Fest auf Borkum: Warum die Kuhhörner nun schweigen müssen
Kein Schläge mit Kuhhörnern mehr beim Klaasohm-Fest auf Borkum
Kein Schläge mit Kuhhörnern mehr beim Klaasohm-Fest auf Borkum
Kein Schläge mit Kuhhörnern mehr beim Klaasohm-Fest auf Borkum
- November 2025, 03:08 Uhr
Das Klaasohm-Fest auf Borkum fand 2024 ohne größere Zwischenfälle statt, nachdem die Veranstalter eine umstrittene Tradition verboten hatten. Rund 600 Menschen nahmen an der Feier teil, die in den Vorjahren stark in der Kritik stand. Die Behörden führten strengere Sicherheitsvorkehrungen ein, um einen reibungsloseren Ablauf zu gewährleisten.
Das Fest war lange mit dem sogenannten ‘Schlagbrauchtum’ verbunden, bei dem Teilnehmer andere mit Kuhhörnern schlugen. Diese Praxis führte in der Vergangenheit zu mehreren Fällen von schwerer Körperverletzung. Nach einer Panorama-Recherche des ARD kamen zudem Vorwürfe der Justizbehinderung auf, was die Organisatoren zum Handeln veranlasste.
2024 wurde die Tradition offiziell abgeschafft. Borkums Bürgermeister Jürgen Akkermann bestätigte später, dass die neuen Sicherheitsmaßnahmen gut funktioniert hätten. Das Fest verlief ohne Störungen, wobei die Polizei keine Angaben zu Einsatzkräften oder konkreten Kontrollmaßnahmen machte.
Für die Veranstaltung 2025 ist ein noch umfassenderes Sicherheitspaket geplant. Dazu gehören mehr Polizeikräfte und Ordner, eine spezielle Hotline sowie geschützte Rückzugsräume für Frauen.
Die Änderungen markieren einen Wandel im Ablauf des Klaasohm-Fests. Mit dem Verbot des ‘Schlagbrauchtums’ und verstärkten Sicherheitsvorkehrungen soll verhindert werden, dass sich frühere Vorfälle wiederholen. Der erfolgreiche Verlauf 2024 deutet darauf hin, dass diese Maßnahmen künftig dauerhaft beibehalten werden könnten.
