KI und Sensoren: Wie BikeDetect Radfahrer:innen vor Unfällen schützen soll
Heinz-Peter SödingKI und Sensoren: Wie BikeDetect Radfahrer:innen vor Unfällen schützen soll
Forschungsprojekt BikeDetect: Intelligente Sensoren sollen Radfahrer:innen besser schützen
Ein neues Forschungsprojekt mit dem Namen BikeDetect arbeitet daran, die Sicherheit von Radfahrer:innen durch die Entwicklung fortschrittlicher Radfahrsensorsysteme zu verbessern. Das System soll Abstände zwischen Autos, Lkw und Radfahrenden präziser erfassen und messen. Für die auf 18 Monate angelegte Initiative stellt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg rund 200.000 Euro zur Verfügung.
Leiter des Projekts ist Professor Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zu den Partnern zählen die iotec GmbH aus Osnabrück sowie die Stadt selbst, die bei der Auswahl unterschiedlicher Teststrecken unterstützt. Die Forscher:innen erproben kostengünstige Methoden wie Ultraschall-, Radar- und optische Sensoren – ergänzt durch LiDAR, 3D-Kameras und Wärmebildtechnik, um Radfahrer:innen zuverlässig zu erkennen.
Kernstück ist ein KI-System, das die gesammelten Daten analysiert und Menschen auf Fahrrädern sicher identifiziert. Ziel ist es, die optimale Radfahrsensorsenkombination für eine zuverlässige Detektion zu finden. Für Oktober sind Feldtests mit einem Forschungsfahrzeug in Osnabrück geplant, um die Technologie unter realen Bedingungen zu validieren.
Bei Erfolg könnte das BikeDetect-System die Verkehrssicherheit erhöhen, indem es Kollisionen zwischen Fahrzeugen und Radfahrenden verringert. Die Projektergebnisse werden mit Verkehrsbehörden und Industriepartnern geteilt. Die Tests in Osnabrück sollen zeigen, wie leistungsfähig die Sensoren im städtischen Umfeld sind.
