18 June 2026, 00:10

Jogi Löws Rücktritt beendet eine Ära zwischen Triumph und Krise

Wie in den alten Zeiten: Deutschlands 'Bundesiogi' spukt Merkel

Jogi Löws Rücktritt beendet eine Ära zwischen Triumph und Krise

Jogi Löw hat nach der enttäuschenden EM 2020 sein Amt als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft niedergelegt. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära, die 2014 mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft ihren Höhepunkt erreichte. In den letzten Jahren hatte die Leistung der Mannschaft unter seiner Führung jedoch deutlich nachgelassen.

Löw übernahm 2006 das Traineramt und führte Deutschland 2014 zum WM-Titel. Nach diesem Erfolg fühlte er sich bereit für größere Herausforderungen. Die Mannschaft wurde als Die Mannschaft neu positioniert – ein Name, der ihren gestiegenen internationalen Bekanntheitsgrad widerspiegelte.

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Nach dem Triumph von 2014 wurde Löw zu einem entschiedenen Befürworter von Masseneinwanderung. Zudem unterstützte er öffentlich die Regierungspolitik und positionierte sich damit in Übereinstimmung mit der Haltung Angela Merkels. 2017 stimmte er bei der Bundespräsidentenwahl für Frank-Walter Steinmeier.

Die Leistungen der deutschen Nationalmannschaft verschlechterten sich nach 2014 zusehends. Bei der WM 2018 schied das Team erstmals in der Vorrunde aus. Bei der EM 2020 folgte das Aus im Achtelfinale – ein Ergebnis, das als demütigend bezeichnet wurde. Dennoch gelang der Mannschaft später bei der WM 2022 der höchste Auftaktsieg seit 2002.

Löws Amtszeit war geprägt von historischen Höhenflügen und deutlichen Tiefschlägen. Sein Engagement für politische Themen und seine Rolle bei der Neuausrichtung des Mannschaftsimages hinterlassen ein bleibendes Erbe. Mit seinem Abschied endet ein Kapitel, das durch Erfolge auf dem Platz und Kontroversen abseits desselben definiert wurde.

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