27 March 2026, 00:13

IG Metall warnt: Spritpreise belasten Pendler in Niedersachsen massiv

Grafik, die die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten im Laufe der Zeit zeigt, mit einer blauen Linie, die sinkende Preise anzeigt, und einer grünen Linie, die steigende Preise anzeigt.

IG Metall warnt: Spritpreise belasten Pendler in Niedersachsen massiv

Die IG Metall in Niedersachsen hat Alarm geschlagen: Die explodierenden Spritpreise belasten Millionen Beschäftigte im Land. Angesichts der steigenden Kosten für Pendler fordert die Gewerkschaft mehr staatliche Unterstützung und gerechtere Energiepreise.

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Für viele Menschen in Niedersachsen ist das Auto unverzichtbar – besonders in ländlich geprägten Pendlerregionen. Doch die steigenden Kraftstoffkosten machen den Arbeitsweg zunehmend zur finanziellen Belastung. 2022 erreichte der Preis für Superbenzin mit 192,6 Cent pro Liter einen Höchststand, bevor er 2024 leicht auf 179,4 Cent sank.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen, verlangt einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Gleichzeitig räumt er ein, dass Busse und Bahnen für viele Pendler keine echte Alternative zum Auto darstellen. Die Gewerkschaft fordert daher eine standardisierte Mobilitätsprämie sowie eine pauschale Energiepreishilfe für Beschäftigte.

Zudem pocht die IG Metall auf direkte Unterstützung für Pendler – etwa durch höhere Fahrtkostenzuschüsse oder Sofortzahlungen. Gröger drängt die Bundesregierung, im Falle einer anhaltenden Krise erneut Preisdeckel für Energie einzuführen. Kritisch sieht die Gewerkschaft auch die als überhöht bezeichneten Gewinne der Mineralölkonzerne während der Energiekrise.

Über die Entlastung einzelner Beschäftigter hinaus setzt sich die IG Metall für einen Industrie-Strompreis ein, um energieintensive Betriebe zu entlasten. Ohne Gegenmaßnahmen drohe der deutschen Industrie durch unkalkulierbare Energiekosten ein schwerer Schaden, warnt die Gewerkschaft.

Zu den Forderungen gehören Subventionen, Preisregulierungen und eine fairere Energiepolitik. Sollten die Vorschläge umgesetzt werden, könnten sie die finanzielle Belastung der Beschäftigten verringern und Schlüsselbranchen schützen. Eine Reaktion der Bundesregierung auf die Pläne steht bisher aus.

Quelle