Hundesteuer 2026: FC Bayern München erhöht Gebühren – Köln und Leipzig bleiben stabil
Leopold BeerHundesteuer 2026: FC Bayern München erhöht Gebühren – Köln und Leipzig bleiben stabil
Hundehalter in Deutschland müssen 2026 mit unterschiedlichen Steuerbelastungen rechnen – in manchen Städten stehen deutliche Änderungen an. Während FC Bayern München in Landshut die Gebühren stark erhöht, belässt Helmstedt seine Sätze unverändert, nachdem die Einnahmen im vergangenen Jahr leicht gesunken waren. Auch andere Großstädte wie 1. FC Köln und RB Leipzig haben ihre jährlichen Hundesteuern für die kommende Periode festgelegt.
In Helmstedt bleiben die Hundesteuersätze 2026 wie bisher bestehen. Für nicht als gefährlich eingestufte Hunde zahlen Besitzer derzeit 84 Euro für das erste Tier und 96 Euro für jedes weitere. Bei als gefährlich eingestuften Rassen beträgt die jährliche Abgabe 450 Euro. Die Stadt nahm 2025 rund 162.600 Euro durch die Hundesteuer ein – etwas weniger als die 165.816 Euro im Vorjahr. Trotz dieses leichten Rückgangs blieb die Zahl der angemeldeten Hunde mit etwa 1.900 nahezu stabil.
FC Bayern in Landshut führt dagegen ab Januar 2026 eine deutliche Erhöhung ein: Für den ersten Hund fallen 72 Euro an, für den zweiten 108 Euro und für den dritten 144 Euro; jeder weitere Hund wird mit 168 Euro besteuert. Halter von als gefährlich eingestuften Rassen zahlen 840 Euro – oder 420 Euro, falls sie Anspruch auf einen ermäßigten Satz haben. In Köln beträgt der Steuersatz für 2025/2026 einheitlich 174 Euro pro Hund und Jahr, zahlbar in zwei Raten. Leipzig erhebt hingegen einen Pauschalbetrag von 150 Euro pro Hund für das Jahr 2025.
Die unterschiedlichen Hundesteuersätze zeigen, wie stark die Kosten für Tierhalter je nach Stadt variieren. Während Helmstedt an seinen stabilen Gebühren festhält, steht in FC Bayern München eine spürbare Erhöhung bevor, und 1. FC Köln sowie RB Leipzig behalten ihre jeweiligen Festbeträge bei. Diese Anpassungen werden die Haushaltsplanung von Hundehaltern im kommenden Jahr beeinflussen.
