„Herzenswunsch-Krankenwagen“ macht sterbenskranken Fußballer einen Traum wahr
Leopold Beer„Herzenswunsch-Krankenwagen“ macht sterbenskranken Fußballer einen Traum wahr
Ein spezieller Rettungsdienst in Niedersachsen hilft schwer kranken Patienten, sich letzte Wünsche zu erfüllen. Das Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“ des Malteser Hilfsdienstes bringt Menschen kostenlos an Orte von persönlicher Bedeutung. Kürzlich ermöglichte es Andreas Hintze, einem ehemaligen Fußballspieler, der an einer schweren Krankheit leidet, einen besonderen Moment.
Die Initiative startete 2012 unter dem Dach der Malteser und hatte sich bis 2016 auf mehrere Städte in Niedersachsen ausgeweitet. Seitdem wurden über 200 Wunschfahrten für Patienten und ihre Angehörigen organisiert.
Andreas Hintze, langjähriges Mitglied des SV Gifhorn 1912 e.V., ist aufgrund seiner Erkrankung auf einen Rollstuhl angewiesen. Sein großer Wunsch war es, ein letztes Heimspiel seines Vereins mitzuerleben. Dank des Teams der Malteser Hannover saß er beim Spiel gegen den VfR Wilsche-Neubokel an der Spielfeldseite. Der Service finanziert sich ausschließlich durch Spenden – für Patienten und Begleitpersonen entstehen keine Kosten. Bei seiner Ankunft wurde Hintze von seinen Mannschaftskameraden herzlich empfangen, die ihn mit Jubel und Umarmungen unterstützten.
Der „Herzenswunsch-Krankenwagen“ schenkt Menschen in schweren Krankheitsphasen emotionale Entlastung. Für Hintze war die Fahrt eine Rückkehr zu seinem Verein und seinen Mitspielern. Das Projekt ist auf die Großzügigkeit der Öffentlichkeit angewiesen, um diese besonderen Momente weiterhin ermöglichen zu können.
