Hansa Rostock verliert Schlüsselspieler Carstens durch Sprunggelenksverletzung und Sperre
Leopold BeerHansa Rostock verliert Schlüsselspieler Carstens durch Sprunggelenksverletzung und Sperre
Hansa Rostock steht vor einer schwierigen Phase: Mittelfeldregisseur Florian Carstens erleidet Rückschlag
Der FC Hansa Rostock muss einen herben Dämpfer verkraften: Der wichtige Mittelfeldspieler Florian Carstens (26) hat sich im Landespokalspiel gegen den 1. FC Neubrandenburg eine Sprunggelenksverletzung zugezogen – ein weiterer Schlag für den ohnehin angeschlagenen Kader. Seine Ausfallzeit könnte über die ohnehin fällige Sperre nach einer Roten Karte hinausgehen und damit die aktuelle Aufwärtsspirale der Mannschaft gefährden.
Carstens war in dieser Saison eine Schlüsselfigur für Rostock und stand in 29 von 30 Ligaspielen in der Startelf. Sein Einfluss half dem Team, in den letzten fünf Partien beeindruckende 13 Punkte zu holen. Doch die unter der Woche erlittene Verletzung droht nun, diesen Lauf zu bremsen.
Der Mittelfeldspieler fehlt bereits im nächsten Spiel gegen Viktoria Köln aufgrund der Roten Karte. Erste Einschätzungen deuten darauf hin, dass das Sprunggelenksproblem ihn wochenlang – im schlimmsten Fall sogar bis Saisonende – außer Gefecht setzen könnte. Ein längerer Ausfall würde Trainer Patrick Glöckner zwingen, seine Aufstellung umzukrempeln.
Auch die Rückkehr von Mannschaftskapitän Franz Pfanne, der mit Adduktorenproblemen kämpft, bleibt ungewiss – eine zusätzliche Belastung für die Defensive. Mit Carstens' möglichem Fehlen rücken jüngere Spieler wie Lukas Wallner und möglicherweise Leon Reichardt stärker in den Fokus. Die anstehenden Duelle gegen den SSV Ulm und SC Verl werden zeigen, wie tief der Kader wirklich ist, während Rostock um den Aufstiegskampf mitspielen will.
Carstens' Verletzung und Sperre hinterlassen eine empfindliche Lücke im Mittelfeld. Nun muss der Verein auf die Qualität der gesamten Mannschaft setzen, um diese entscheidende Phase zu meistern. Die nächsten drei Spiele werden zeigen, ob Rostock auch ohne seinen Leistungsträger die starke Form halten kann.






