07 April 2026, 12:13

Sabotage an Berliner Stromnetz: Zehntausende sitzen im Dunkeln bis Donnerstag

Außenansicht der 'The Generics Pharmacy'-Filiale in einer städtischen Gegend mit umgebenen Gebäuden, Infrastruktur und Fahrzeugen unter einem klaren blauen Himmel.

Sabotage an Berliner Stromnetz: Zehntausende sitzen im Dunkeln bis Donnerstag

Gezielter Angriff auf Berlins Stromnetz: Zehntausende Haushalte und Betriebe ohne Strom

Ein vorsätzlicher Angriff auf das Berliner Stromnetz hat zehntausende Haushalte und Unternehmen von der Versorgung abgeschnitten. Der Stromausfall betrifft die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde und begann in den frühen Morgenstunden des Samstags, nachdem eine wichtige Kabelbrücke über den Teltowkanal zerstört worden war. Die Behörden warnen, dass die Reparaturarbeiten voraussichtlich bis Donnerstag andauern könnten.

Die Beschädigung ereignete sich in der Nähe des Kraftwerks Lichterfelde und führte zu einem weitreichenden Stromausfall im Südwesten Berlins. Anwohner und lokale Unternehmen müssen sich nun auf mehrere Tage ohne Elektrizität einstellen, während Fachkräfte daran arbeiten, die Versorgung wiederherzustellen.

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Die Bundeswehr unterstützt die Wiederaufbauarbeiten mit logistischer Hilfe, Transportleistungen und dem Betrieb von Notstromaggregaten, um die Krise abzumildern.

Für Apotheken in den betroffenen Gebieten ist die Lage besonders prekär. Nach dem Apothekengesetz sind sie verpflichtet, die Bevölkerung auch ohne Strom weiter mit Medikamenten zu versorgen. Allerdings gibt es keine gesetzliche Pflicht, über Notstromsysteme zu verfügen. Viele Apotheken müssen nun mit finanziellen Verlusten rechnen – insbesondere, wenn temperaturempfindliche Arzneimittel unbrauchbar werden.

Apothekenleiter müssen den Notbetrieb trotz des Blackouts aufrechterhalten. Bei schweren Störungen sind sie verpflichtet, unverzüglich das Landesamt für Gesundheit und Soziales zu informieren.

Der Stromausfall hat den Alltag durcheinandergebracht und essenzielle Dienstleistungen unter Druck gesetzt. Da die Reparaturen voraussichtlich bis Donnerstag dauern, müssen sich Haushalte und Unternehmen auf eine längere Phase ohne Strom einstellen. Besonders Apotheken stehen vor der Herausforderung, die Arzneimittelversorgung sicherzustellen – und das bei gleichzeitiger Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.

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