Grüne Woche Berlin startet mit Marathon-Rundgang und symbolischen Momenten
Leopold BeerTulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Grüne Woche Berlin startet mit Marathon-Rundgang und symbolischen Momenten
Eröffnung der Grünen Woche Berlin mit Marathon-Rundgang durch die Messehallen
Die Berliner Grüne Woche startete mit einem dicht gepackten dreieinhalbstündigen Rundgang durch die Ausstellungsbereiche der Messe. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eröffnete die Veranstaltung um 8:00 Uhr im Pavillon von Mecklenburg-Vorpommern, der in diesem Jahr Partnerregion der Messe ist. Unter den Gästen befand sich auch der neu ernannte Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU), der zum ersten Mal an der traditionellen Agrarschau teilnahm.
Der Rundgang begann früh, und die Teilnehmer bewegten sich zügig von Stand zu Stand. Für jeden Stopp blieben nur wenige Minuten – für Händedrücke, schnelle Schlucke und kleine Häppchen, bevor es weiterging. Am Stand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wurden Bio-Würste präsentiert, doch für die Besucher gab es nichts zu probieren.
Das Tempo steigerte sich, als die Delegation durch die internationalen Ausstellungen zog. Am niederländischen Stand nahm Minister Rainer an einem symbolträchtigen Moment teil: Er taufte eine neue Tulpenart, die Berliner Jubiläum, indem er sie mit Sekt übergoss – statt ihn selbst zu trinken. Im weiteren Verlauf besserte sich die Verpflegungssituation. Länder wie die Ukraine, Bulgarien, Tschechien, Polen und Estland boten eine Vielfalt an Snacks und Getränken an, sodass die Teilnehmer unterwegs mehr kosten konnten.
Nach dreieinhalb Stunden endete der Eröffnungsrundgang, der von Bio-Herstellern bis zu internationalen Ausstellern führte. Rainers erste Grüne Woche war geprägt von kurzen Vorstellungen, symbolischen Gesten und einer allmählichen Verbesserung des kulinarischen Angebots. Die Veranstaltung gab den Ton an für den Fokus der Messe auf Landwirtschaft, Handel und regionale Partnerschaften.
