Grüne scheitern mit Sicherheitszone für Braunschweiger Silvesterfeiern
Serpil KranzGrüne scheitern mit Sicherheitszone für Braunschweiger Silvesterfeiern
Grüne fordern Sicherheitszone für Braunschweiger Innenstadt an Silvester
Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollte den Umgang mit privatem Feuerwerk regeln und durch eine Sicherheitszone um die innere Oker-Aue Risiken verringern.
- Dezember 2025, 09:15 Uhr
Ein Vorstoß zur Einrichtung einer Sicherheitszone in der Braunschweiger Innenstadt für die Silvesterfeierlichkeiten ist gescheitert. Die Grünen hatten die Maßnahme vorgeschlagen, um die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und die Belastung für Rettungskräfte zu verringern. Doch der Verwaltungsausschuss lehnte den Antrag ab, noch bevor er in eine breitere Debatte gelangen konnte.
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Braunschweig hatte gefordert, den Bereich um die Innere Oker-Aue während der Feiern unter besonderen Schutz zu stellen. Ziel war es, Gefahren zu minimieren und den Einsatzkräften eine bessere Steuerung des Geschehens zu ermöglichen. Der Vorschlag kam zu einer Zeit, in der in Deutschland die Forderungen nach einer Reform des Feuerwerksgesetzes lauter werden – fast zwei Millionen Menschen haben bereits Petitionen unterzeichnet, und die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet strengere Regelungen.
Mit der Ablehnung des Antrages bleibt es in Braunschweig an Silvester bei den bisherigen Plänen. Die Rettungskräfte müssen weiterhin unter den bestehenden Bedingungen arbeiten, ohne die Entlastung, die eine Sicherheitszone hätte bieten können. Die Entscheidung fällt zudem in eine Phase, in der die bundesweiten Diskussionen über die Regulierung von Feuerwerk noch immer keine klare Lösung gefunden haben.
