Göttingen revolutioniert den ÖPNV: Neuer Fünfjahresplan ab 2026
Göttingen finalisiert einen neuen Fünfjahresplan, der den ÖPNV in der Stadt und den umliegenden Regionen neu gestalten soll. Der Nahverkehrsplan (NVP) tritt am 1. Januar 2026 in Kraft und zielt darauf ab, Bus- und Bahnverbindungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Ein endgültiger Entwurf wird Ende Oktober dem städtischen Mobilitätsausschuss in Göttingen vorgestellt, bevor der Stadtrat im Dezember darüber abstimmt.
Der Plan wird gemeinsam von der Stadt Göttingen und dem Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) erarbeitet. Erstmals umfasst diese Zusammenarbeit nicht nur die Stadt selbst, sondern auch kleinere Gemeinden in den Landkreisen Holzminden, Northeim und Göttingen. Ziel ist es, die Verbindungen zwischen städtischen und ländlichen Gebieten in Göttingen zu stärken.
Zu den wichtigsten Änderungen könnten Anpassungen im Liniennetz der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) gehören. Der NVP wird die bestehenden Angebote analysieren und Vorschläge zur Verbesserung vorlegen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Besonders im Fokus stehen die regionalen Verkehrsverbindungen, die für reibungslosere Fahrten im gesamten Großraum Göttingen sorgen sollen. Der finale Entwurf wird am 28. Oktober 2025 von Holger Wucherpfennig, dem Göttinger Mobilitätsdezernenten, präsentiert. Anschließend wird der Stadtrat den Plan in Göttingen beraten, bevor dieser wie geplant 2026 startet.
Parallel zum NVP arbeitet Göttingen an einem umfassenden Mobilitätsmasterplan. Diese Strategie orientiert sich an den europäischen Klimazielen und soll die Lebensqualität in Göttingen erhöhen, indem die Abhängigkeit vom Auto verringert und nachhaltige Verkehrsalternativen gefördert werden.
Sobald der NVP verabschiedet ist, wird er die Entwicklung des ÖPNV in Göttingen bis 2031 steuern. Der Plan setzt klare Ziele für Serviceverbesserungen und die regionale Koordination. In den kommenden Monaten können die Bürgerinnen und Bürger in Göttingen mit Updates zu Linienänderungen und neuen Verkehrsprojekten rechnen.
