07 February 2026, 18:22

Gifhorns Hundesteuer bleibt stabil trotz sinkender Anmeldungen

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Internationale Ausstellung von Jagd- und Luxus-Hunden nach Frankfurt a.M." mit einem Schwarz-Weiß-Foto eines Hundes und begleitendem Text.

Gifhorns Hundesteuer bleibt stabil trotz sinkender Anmeldungen

Gifhorn verzeichnet leichten Rückgang bei angemeldeten Hunden

In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der in Gifhorn registrierten Hunde leicht gesunken. Während die Stadt 2023 noch über 2.500 Hunde verzeichnete, lag die Zahl Ende 2025 bei 2.367. Trotz dieses Rückgangs bleibt die Hundesteuer eine stabile Einnahmequelle für die Kommune.

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Die jährliche Hundesteuer in Gifhorn beträgt 78 Euro für den ersten Hund, 144 Euro für den zweiten und 156 Euro für jeden weiteren. Besitzer von als gefährlich eingestuften Hunden zahlen zusätzlich 600 Euro pro Jahr. Diese Gebühren erklären, warum die Stadt 2023 rund 227.000 Euro, 2024 etwa 220.652 Euro und 2025 insgesamt 222.397 Euro durch die Hundesteuer eingenommen hat.

Jede deutsche Kommune legt ihre eigenen Steuerregeln fest, was zu regionalen Unterschieden führt. So erhöhte etwa die benachbarte Stadt Goslar 2026 die Abgabe für gefährliche Hunderassen von 846 auf 960 Euro. Wolfenbüttel hingegen erhebt keine Zusatzgebühr für solche Hunde, und in Hannover werden überhaupt keine Rassen als gefährlich eingestuft.

Die Zahl der in Gifhorn gemeldeten Hunde geht allmählich zurück. Anfang 2025 waren noch 2.384 Hunde registriert, bis Dezember sank die Zahl leicht auf 2.367.

Trotz des leichten Rückgangs bei den Anmeldungen bleibt die Hundesteuer für die Stadt eine wichtige Einnahmequelle. Mit festen Sätzen für normale Hunde und einem Aufschlag von 600 Euro für gefährliche Rassen bleibt das System stabil. Die Zahlen spiegeln sowohl lokale Vorschriften als auch übergeordnete Trends in der Haustierhaltung der Region wider.