14 December 2025, 04:09

„Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ – Celle setzt am 25. November ein starkes Zeichen

Eine Frau in einem grünen T-Shirt steht auf einer Demonstration und hält ein weißes Schild, mit vielen anderen Menschen hinter ihr.

„Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ – Celle setzt am 25. November ein starkes Zeichen

Kein Platz für Gewalt – Gemeinsam stark am 25. November 2025

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CELLE. Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 25. November 2025 setzen die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises Celle gemeinsam mit der Bäckerinnung, vertreten durch Anja Misch und Dirk Wrogemann, ein deutliches öffentliches Zeichen gegen häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt. Über 40.000 Baguette-Tüten mit einer klaren Botschaft werden in zahlreichen Bäckereien im Stadt- und Kreisgebiet verteilt.

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen macht eine lokale Kampagne in Celle auf das anhaltende Problem aufmerksam. Am 25. November 2025 verteilen Gleichstellungsbeauftragte und Bäcker 40.000 Baguette-Tüten mit dem prägnanten Slogan: „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ Die Aktion erfolgt vor dem Hintergrund steigender Zahlen: Allein 2024 wurden in Deutschland über 265.000 Opfer häuslicher Gewalt registriert – ein alarmierender Trend.

Die Initiative in Celle erhält prominente Unterstützung, darunter von Landrat Axel Flader und Oberbürgermeister Jörg Nigge. Die Gleichstellungsbeauftragten Afshan Ahmed und Evelyn Hollmann betonen die Dringlichkeit des Themas. Ahmed verweist auf die wachsende Zahl an Gewaltdelikten im häuslichen Umfeld, während Hollmann jede Form von Gewalt gegen Frauen als inakzeptabel verurteilt.

Mit der Verteilung der Tüten in Bäckereien soll ein Problem ins Bewusstsein gerückt werden, das jährlich Hunderttausende betrifft. Hilfsangebote wie Beratungsstellen und Hotlines stehen Betroffenen zur Verfügung – die Behörden appellieren an Gefährdete, Unterstützung zu suchen. Die Kampagne erinnert zudem daran, dass Gewalt gegen Frauen – ob physisch, digital oder im häuslichen Bereich – nach wie vor eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland bleibt.