19 June 2026, 08:07

Galeria steht vor dem Aus – 160-Millionen-Kredit soll Insolvenz verhindern

Galeria am Abgrund: Was kommt als Nächstes für die Mainzer Filiale?

Galeria steht vor dem Aus – 160-Millionen-Kredit soll Insolvenz verhindern

Galeria-Kaufhauskette steckt in neuer Finanzkrise

Die deutsche Warenhauskette Galeria kämpft erneut mit einer schweren finanziellen Schieflage. Um die Insolvenz abzuwenden, benötigt das Unternehmen dringend ein Darlehen in Höhe von 160 Millionen Euro. Derzeit laufen Verhandlungen mit dem US-Investor Gordon Brothers.

Das Unternehmen leidet seit Langem unter hohen Schulden und anhaltenden Verlusten. Das geplante Darlehen soll eine bestehende Schuld von 80 Millionen Euro umschulden und ausstehende Mieten begleichen. Geschäftsführer Tilo Hellenbock hat bereits Neuware-Bestellungen gestrichen und Rabatte auf bis zu 50 Prozent erhöht – mit dem Plan, sie auf 70 Prozent anzuheben, um die Gehälter der Mitarbeiter zu finanzieren.

Gordon Brothers’ Sanierungsplan sieht vor, rund 30 der 83 Filialen zu schließen und die Verkaufsflächen zu verringern. Ziel ist es, Galeria bis 2028 wieder in die Gewinnzone zu führen – ein Vorhaben, das Handelsexperten als äußerst ambitioniert bewerten. Selbst mit dem Kredit bleibt die langfristige Zukunft der Kette ungewiss, da die monatlichen Verluste im Millionenbereich liegen.

Unklar ist auch die Zukunft der Filiale in der Mainzer Altstadt. Ohne das Darlehen könnten bereits in diesem Sommer erste Schließungen drohen, da die Lagerbestände zur Neige gehen. Scheitert die Einigung mit Gordon Brothers, steht Galeria vor dem Kollaps.

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Das Darlehen würde zwar kurzfristig Entlastung bringen, indem es Schulden umschuldet und Mieten deckt. Doch das Überleben der Kette hängt letztlich vom Erfolg des Sanierungsplans ab. Ohne ihn könnte Galeria die kommenden Monate nicht überstehen.

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