Führung durch die Ausstellung über Zwangsarbeit in Göttingen am 20. November
Heinz-Peter SödingFührung durch die Ausstellung über Zwangsarbeit in Göttingen am 20. November
Am 20. November 2025 findet in Göttingen eine Führung durch die Ausstellung "Zwangsarbeit in Europa: Südniedersachsen 1939–1945" statt. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und wird von dem Mitarbeiter Arndt Kohlmann geleitet. Die Ausstellung beleuchtet die grausame Realität der Zwangsarbeit unter der NS-Herrschaft in der Region.
Die Dauerausstellung widmet sich den Erfahrungen von Zwangsarbeiter:innen in Südniedersachsen während des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt stehen individuelle Lebensgeschichten, die Orte der Zwangsarbeit sowie die Verbindungen dieses Systems zur nationalsozialistischen Ideologie. Die Schau präsentiert zudem unterschiedliche europäische Perspektiven auf das Verbrechen.
Zwangsarbeit war ein zentraler Bestandteil der NS-Kriegswirtschaft und betraf zahlreiche Branchen und Regionen. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 14:00 Uhr geöffnet, donnerstags zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr. Zudem öffnet sie am ersten Sonntag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr. Die Stadtverwaltung informiert über Aktualisierungen per Telegram und dem Messenger-Dienst Notify. Für schnelle Anfragen steht der digitale Assistent "Verwalti" zur Verfügung, der Nutzer:innen bei der Suche nach den richtigen Ansprechpartner:innen unterstützt. Rückmeldungen zu den Bekanntmachungen der Verwaltung können an [email protected] gesendet werden.
Die Führung am 20. November bietet die Gelegenheit, sich anhand persönlicher Berichte und historischer Zeugnisse mit einem dunklen Kapitel der Geschichte auseinanderzusetzen. Interessierte können die Themen der Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten erkunden oder die digitalen Angebote der Stadt nutzen.
