04 January 2026, 16:18

„Frauen im geteilten Deutschland“: Wolfenbüttels Ausstellung bricht mit Klischees

Ein Foto Rahmen an der Wand zeigt ein Gemälde von mehreren Frauen in einem Raum in verschiedenen Aktivitäten.

„Frauen im geteilten Deutschland“: Wolfenbüttels Ausstellung bricht mit Klischees

Neue Ausstellung: „Frauen im geteilten Deutschland“ im Bürger-Museum Wolfenbüttel

Am 15. Januar 2026 eröffnet im Bürger-Museum Wolfenbüttel die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“. Bis zum 4. Oktober bietet sie Einblicke in die vielfältigen Lebensrealitäten von Frauen in Ost- und Westdeutschland während der Teilung des Landes. Die Veranstalter wollen damit veraltete Klischees hinterfragen, die noch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung die Wahrnehmung prägen.

Die Schau umfasst 20 informative Tafeln, die unterschiedliche Aspekte des Frauenalltags in beiden deutschen Staaten beleuchten. Themen wie Beruf, Familie und gesellschaftliche Rollen zeigen, wie die Teilung die Geschlechterverhältnisse prägte.

Am 14. Januar 2026 um 17:00 Uhr hält die Kuratorin Clara Marz im Museum einen Vortrag. Sie erläutert die Entstehung der Ausstellungstafeln und skizziert die zentralen Ziele des Projekts. Die Veranstaltung soll den Besuchern vertiefte Einblicke bieten – einen Tag vor der offiziellen Eröffnung. Trotz der Wiedervereinigung 1990 halten sich veraltete Vorstellungen über ost- und westdeutsche Frauen hartnäckig. Die Ausstellung widerlegt diese mit historischen Belegen und persönlichen Zeitzeugnissen.

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Die Schau ist bis Anfang Oktober 2026 zu sehen. Besucher erwarten fundierte Einblicke in das Leben von Frauen während der deutschen Teilung, gestützt auf Forschung und Archivmaterial. Vortrag und Ausstellung sollen gemeinsam das Verständnis für diese komplexe Epoche fördern.