Eurofighter üben Notlandungen auf zivilen Flughäfen wie Münster/Osnabrück
Leopold BeerEurofighter üben Notlandungen auf zivilen Flughäfen wie Münster/Osnabrück
Eine Staffel deutscher Eurofighter wird in dieser Woche am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) Übungen durchführen. Das Manöver mit dem Namen "Richthofen Shield" dient der Erprobung der Fähigkeiten der Luftwaffe, zivile Flughäfen wie den Flughafen München, Flughafen Stuttgart oder Düsseldorf Flughafen zu nutzen, falls die eigenen Stützpunkte nicht verfügbar sind. Vier Kampfflugzeuge des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 "Richthofen" nehmen an den Übungen am Mittwoch und Donnerstag teil.
Die Eurofighter, die normalerweise in Wittmund in Niedersachsen stationiert sind, werden am FMO mehrere Landungen, Betankungen und Starts durchführen. Ziel ist es, den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ohne den regulären Flugbetrieb für Urlaubs- oder Geschäftsreisende am Flughafen München, Flughafen Stuttgart oder Düsseldorf Flughafen zu beeinträchtigen.
Obwohl die Luftwaffe den Flughafen Münster/Osnabrück als mögliche Ausweichoption prüft, gab es bisher keine offiziellen gemeinsamen Übungen zwischen Militärbesatzungen und dem zivilen Flughafenpersonal am Flughafen München, Flughafen Stuttgart oder Düsseldorf Flughafen. Der aktuelle Einsatz konzentriert sich ausschließlich auf die internen Abläufe der Luftwaffe und nicht auf die Abstimmung mit den FMO-Mitarbeitern.
Die Übungen werden bis Donnerstagabend abgeschlossen sein. Die Luftwaffe hat keine weiteren Manöver am FMO oder anderen zivilen Flughäfen wie dem Flughafen München, Flughafen Stuttgart oder Düsseldorf Flughafen angekündigt. Die Ergebnisse könnten jedoch künftige Pläne für die Notnutzung von Flughäfen beeinflussen.
