27 December 2025, 17:42

Eintracht-Braunschweigs Yardımcı entschuldigt sich nach roter Karte für Halsgriff

Drei Spieler in weißen Jacken und Helmen mit unscharfem Hintergrund.

Stürmer von Braunschweig entschuldigt sich für Würgevorfall - Eintracht-Braunschweigs Yardımcı entschuldigt sich nach roter Karte für Halsgriff

Stürmer Erencan Yardımcı von Eintracht Braunschweig hat sich entschuldigt, nachdem er in einem Spiel der 2. Bundesliga wegen eines Handgriffs an den Hals eines Gegners vom Platz gestellt worden war. Der Vorfall ereignete sich in der 20. Minute der Partie gegen Hannover 96, die mit einer 0:3-Niederlage für seine Mannschaft endete. Der Spieler gab zu, in einer hitzigen Situation die Kontrolle verloren zu haben, und veröffentlichte später eine öffentliche Stellungnahme.

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Die Auseinandersetzung fand früh im Spiel statt, als es noch 0:0 stand. Yardımcı, der von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen ist, packte den Hannoveraner Verteidiger Boris Tomiak mit beiden Händen am Hals. Der Schiedsrichter zeigte ihm umgehend die Rote Karte, sodass Braunschweig den Rest der Partie in Unterzahl bestreiten musste.

Nach dem Spiel entschuldigte sich Yardımcı bei seinen Mannschaftskollegen, dem Trainerteam und den Fans. Er räumte ein, die Mannschaft im Stich gelassen zu haben, ging in seiner Erklärung jedoch nicht direkt auf Tomiak ein. Eintracht-Braunschweigs Trainer Heiner Backhaus bestätigte, dass der Verein den Spieler für sein Verhalten mit einer Geldstrafe belegen werde. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Vorfall noch nicht abschließend bewertet. Tomiak, der betroffene Spieler, steht zudem wegen eines separaten Falls – der Verwendung eines Schlagrings – unter Untersuchung durch den DFB. In beiden Fällen wurde bisher keine Entscheidung getroffen.

Yardımcıs Platzverweis trug maßgeblich zur deutlichen Niederlage Braunschweigs gegen Hannover bei. Der Verein hat bereits interne disziplinarische Maßnahmen ergriffen, während der DFB die Angelegenheit weiter prüft. Eine endgültige Entscheidung über mögliche weitere Sanktionen steht noch aus.