Eintracht Braunschweigs Abwehrkrise: Frenkerts Ausfall trifft das Team hart
Heinz-Peter SödingEintracht Braunschweigs Abwehrkrise: Frenkerts Ausfall trifft das Team hart
Die Abwehr von Eintracht Braunschweig kämpft seit dem Muskelfaserriss von Lukas Frenkert mit spürbaren Problemen. Der 29-Jährige, der sich zum Leistungsträger im Team entwickelt hatte, wird im bevorstehenden Auswärtsspiel gegen Preußen Münster fehlen. Sein Ausfall hinterlässt bereits jetzt eine deutliche Lücke in der Defensive.
Die Verletzung traf die Mannschaft in einer schwierigen Phase. In den sechs Spielen seit Frenkerts Ausfall kassierte Braunschweig 11 Gegentore – sieben davon, nachdem er das Feld verlassen hatte. Der in Münster geborene Verteidiger hatte zuvor die Hälfte seiner Karriere bei Preußen Münster verbracht, was das anstehende Duell für ihn zu einer besonders bitteren Angelegenheit macht.
Ein konkretes Comeback-Datum für Frenkert gibt es noch nicht. Der Spieler kann weiterhin nicht am Balltraining teilnehmen. Sein jüngster Rückschlag folgt auf eine mehrwöchige Verletzungspause zu Saisonbeginn, nach der er erst kürzlich sein zweites Spiel von Beginn an gegen den Holstein Kiel bestritten hatte. Eine anschließende Sperre für das Spiel in Dresden bremste seine Rückkehr zusätzlich aus. Vor der Verletzung galt Frenkert als verlässliche Stütze in der Abwehr und hatte sich das Ziel gesetzt, sich einen Stammplatz zu sichern. Nun hat jedoch die Genesung Vorrang vor sportlichen Ambitionen.
Ohne Frenkert hat sich die Defensive Braunschweigs weiter verschlechtert. Die Mannschaft muss sich für die Reise nach Münster erneut umstellen, während der Spieler sich auf seine Rehabilitation konzentriert. Wann er ins volle Training oder in den Spielbetrieb zurückkehrt, bleibt vorerst offen.
