Doppelter Nachwuchs im Wuppertaler Zoo bringt Hoffnung für bedrohte Arten
Serpil KranzDoppelter Nachwuchs im Wuppertaler Zoo bringt Hoffnung für bedrohte Arten
Wuppertaler Zoo begrüßt zwei neue Bewohner über die Feiertage
Der Wuppertaler Zoo hat in der Weihnachtszeit Nachwuchs bekommen: Am zweiten Weihnachtstag erblickte ein Yak-Kalb das Licht der Welt, während am Heiligabend ein Baby-Drill geboren wurde. Beide Geburten sind ein Erfolg für die Artenschutzbemühungen des Zoos.
Das Yak-Kalb kam am 26. Dezember zur Welt – bestens an kalte Bedingungen angepasst. Trotz des milden Winters in Wuppertal erkundet der Jungtier bereits sein Außengehege. Bald werden die Tierpfleger das Geschlecht bestimmen und einen passenden Namen auswählen.
Der Drill, einen Tag früher geboren, ist ein Weibchen und Teil eines europäischen Zuchtprogramms. Seine Art ist in Afrika vom Aussterben bedroht, da Wilderei und Lebensraumverlust die wilden Populationen an den Rand des Abgrunds gedrängt haben. Mit dem Zuchtprogramm unterstützt der Zoo die Erhaltungsmaßnahmen für diese seltene Primatenart.
Die beiden Geburten bilden einen positiven Jahresausklang für den Wuppertaler Zoo. Während das Yak-Kalb in seiner neuen Umgebung gedeihen wird, stärkt die Ankunft des Drills die Rolle des Zoos beim Schutz bedrohter Arten. Beide Tiere werden eine wichtige Funktion in ihren jeweiligen Artenschutzprogrammen übernehmen.
