dm startet mit dm-med in den Online-Apothekenmarkt – doch kann der Newcomer überzeugen?
Serpil Kranzdm startet mit dm-med in den Online-Apothekenmarkt – doch kann der Newcomer überzeugen?
Die deutsche Drogeriemarktkette dm hat mit ihrer neuen Plattform dm-med den Online-Apothekenmarkt betreten, die erst vor zwei Monaten an den Start ging. Das Unternehmen intensiviert nun seine Bemühungen, den Service bekannter zu machen – mit einer großen Werbekampagne und einem erweiterten Sortiment.
Seit dem Launch hat dm-med im ersten Betriebsmonat einen Umsatz von unter einer Million Euro erzielt. Trotz der noch bescheidenen Verkaufszahlen bewertet die Geschäftsführung die anfängliche Performance als zufriedenstellend. Die Plattform bietet mittlerweile eine größere Auswahl an Produkten, darunter verschreibungspflichtige Medikamente, rezeptfreie Arzneimittel (OTC) und Pflegeprodukte. Zu den neu hinzugekommenen Marken zählen Orthomol und Schwabe.
Der Händler prüft zudem die Einführung eigener Handelsmarken im OTC-Bereich, obwohl rechtliche Hürden drohen könnten. Parallel dazu gewährt dm weiterhin Rabatte auf rezeptfreie Medikamente über seine App, um Gesundheitsprodukte für Kunden zugänglicher zu machen.
Eine umfangreiche Marketingoffensive soll die Sichtbarkeit der Plattform erhöhen und mehr Nutzer anziehen. Bisher liegen jedoch keine konkreten Daten vor, wie sich dm-med in den ersten sechs Monaten im Vergleich zu Mitbewerbern wie Shop Apotheke oder Apomio schlägt.
Da sich die Online-Apotheke noch in der frühen Phase befindet, setzt dm auf Wachstum durch Werbung, Sortimentserweiterung und mögliche Eigenmarken. Das Unternehmen bleibt dabei seinem Ziel treu, den Zugang zu Gesundheitsprodukten zu vereinfachen, und wird die Marktentwicklung in den kommenden Monaten genau beobachten.






