Deutschland bekommt erste thermische Asphalt-Aufbereitungsanlage für saubere Kreislaufwirtschaft
Heinz-Peter SödingDeutschland bekommt erste thermische Asphalt-Aufbereitungsanlage für saubere Kreislaufwirtschaft
Umweltminister Meyer: „Erste thermische Aufbereitungsanlage für bitumenhaltigen Asphalt in Deutschland ist ein wichtiger Schritt hin zu einer umwelt- und klimafreundlichen Kreislaufwirtschaft“
Vorspann: Niedersachsen setzt ein Zeichen für regionale Kreislaufwirtschaft: Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig hat den Bau und Betrieb der ersten thermischen Aufbereitungsanlage für bitumenhaltigen Asphalt in Deutschland genehmigt. Umweltminister Christian Meyer würdigt die Entscheidung: „Die Genehmigung für Deutschlands erste thermische Asphaltaufbereitungsanlage, die Schadstoffe zerstört, ist ein wichtiger Schritt zu einer umwelt- und klimafreundlichen Kreislaufwirtschaft. Damit unterstützen wir die klimagerechte Transformation und stärken regionale Baustoffkreisläufe. Niedersachsen zeigt hier, wie wir als Vorreiter eine umweltfreundliche Wirtschaftswende vorantreiben können.“
Veröffentlichungsdatum: 4. Dezember 2025, 11:10 Uhr
Schlagwörter: Industrie, Umweltwissenschaften, Finanzen, Technologie
Artikeltext: In Niedersachsen wurde der Bau der ersten thermischen Aufbereitungsanlage für bitumenhaltigen Asphalt in Deutschland genehmigt. Die Anlage, deren Inbetriebnahme für Ende 2027 geplant ist, wird gefährliche Straßenabfälle in wiederverwendbare Materialien umwandeln. Behörden zufolge handelt es sich um einen entscheidenden Schritt zur Erreichung der Klimaziele der Region bis 2040.
Die Anlage entsteht in Goslar und wird von der IVH Industriepark und Verwertungszentrum Harz GmbH betrieben. Die Bau- und Einrichtungskosten belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro. Ein Zuschuss in Höhe von 4,054 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums unterstützt die Finanzierung des Projekts.
Mit der Inbetriebnahme bis 2027 trägt die Anlage maßgeblich zu Niedersachsens Ziel der Klimaneutralität bis 2040 bei. Gleichzeitig sichert sie die kontinuierliche Versorgung mit sekundären Rohstoffen für die Bauindustrie. Das Vorhaben verbindet Innovation mit Umweltschutz und wird durch Bundesförderung sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit getragen.
