Deutsche lehnen Streichung eines Feiertags mit 76 Prozent klar ab
Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen lehnt Pläne ab, einen Feiertag abzuschaffen. Nur 21 Prozent befürworten den Vorschlag, während sich eine deutliche Mehrheit von 76 Prozent dagegen ausspricht. Die Debatte entstand im Zuge von Regierungsdiskussionen, die Wirtschaftskraft durch längere Arbeitszeiten zu steigern.
Der Plan, einen gesetzlichen Feiertag zu streichen, stößt auf breite Ablehnung. Bei den erwerbstätigen Erwachsenen liegt die Gegenwehr sogar bei 82 Prozent. Selbst unter Wählern der unionsgeführten CDU/CSU, wo die Zustimmung mit 31 Prozent am höchsten ist, wird die Idee mehrheitlich abgelehnt.
Kritiker argumentieren, dass die Streichung eines Feiertags die tiefer liegenden wirtschaftlichen Probleme nicht löse. Stattdessen werde dies als kurzfristige Lösung betrachtet, um die Arbeitsstunden zu erhöhen. Zudem gibt es Bedenken, dass eine solche Maßnahme auf öffentlichen Widerstand stoßen könnte.
Die Meinung ist in ganz Deutschland einheitlich – mit kaum Unterschieden zwischen Ost und West. Besonders vehement lehnen Anhänger der Linken (85 Prozent) und der rechtspopulistischen AfD (87 Prozent) den Vorschlag ab.
Die Umfrage belegt eine breite Front gegen die Abschaffung des Feiertags. Da nur eine kleine Minderheit dafür ist, könnte die Regierung mit massivem Gegenwind rechnen, falls sie den Plan umsetzt. Zudem zweifeln viele an den wirtschaftlichen Vorteilen einer solchen Maßnahme.






