30 December 2025, 22:24

Christian Wulff zerpflückt Merz’ Regierung: *„Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“*

Eine Ausstellung mit einem Tisch, auf dem verschiedene Landesflaggen, eine Box, Papiere und ein Banner stehen, eine Kugel links daneben, ein Anschlagbrett rechts daneben mit ein paar Leuten in der Nähe und mehrere Tische und Stühle ganz links.

Wulff fordert 'echten Neuanfang' der Bundesregierung - Christian Wulff zerpflückt Merz’ Regierung: *„Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“*

Altbundespräsident Christian Wulff übt scharfe Kritik an Kanzler Friedrich Merz’ Regierung

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Ende 2025 hat Christian Wulff der Bundesregierung vorgeworfen, weder mit der nötigen Dringlichkeit noch mit ausreichendem Gestaltungswillen zu handeln. Der frühere Bundespräsident forderte einen „echten Neuanfang“, um die anhaltenden Krisen wirksamer zu bewältigen.

Besonders kritisierte Wulff die Migrationspolitik der Regierung. Viele übersähen die wirtschaftlichen Vorteile von Zuwanderung und Vielfalt, so der Vorwurf. Stattdessen schlug er vor, die Einwanderung von Fachkräften zu erleichtern – ein Schritt, der nicht nur Deutschland, sondern auch den Herkunftsländern der Migrantinnen und Migranten zugutekommen würde.

Zudem bemängelte Wulff die Kommunikation der Regierung und forderte klarere Botschaften, um das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken und die Bereitschaft zu Opfern zu wecken. „Wer am Steuer sitzt, muss auch fahren“, lautete sein deutlicher Vorwurf an die mangelnde Entschlossenheit der Verantwortlichen. Politik dürfe sich nicht in Problembeschreibungen erschöpfen, sondern müsse Lösungen liefern.

Über die inhaltlichen Forderungen hinaus mahnte Wulff die schwarz-rote Koalition, in zentralen Fragen gemeinsame Positionen zu finden und diese dann konsequent umzusetzen. Seine Kritik fällt in eine Phase, in der Merz’ Regierung unter wachsendem Druck steht, in einer Zeit multiplen Krisen stärker zu führen.

Wulffs Äußerungen spiegeln eine tiefe Unzufriedenheit mit dem Kurs der Regierung unter Merz wider. Seine Forderungen nach einem politischen Neuanfang, besserer Kommunikation und entschlossenem Handeln decken sich mit breiten Erwartungen an eine aktivere Rolle der aktuellen Bundesregierung. Der Eingriff des Altbundespräsidenten verstärkt damit die wachsenden Rufe nach mehr Handlungsfähigkeit und Weitsicht in der Regierungspolitik.