07 April 2026, 00:16

Chaos beim Fußballspiel: Pyro, Prügeleien und Hitlergrüße in Berlin-Rummelsburg

Plakat an einer Wand, das Zuschauer in einem Stadion bei einem Fußballspiel zeigt, mit dem Text "Fußball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" darüber.

Chaos beim Fußballspiel: Pyro, Prügeleien und Hitlergrüße in Berlin-Rummelsburg

Ausschreitungen bei Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo in Berlin-Rummelsburg

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Ein Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo ist am Samstag im Berliner Stadtteil Rummelsburg in Gewalt umgeschlagen. Nach dem Zünden von Pyrotechnik durch Fans kam es zu Zusammenstößen, bei denen Gegenstände geworfen und Polizeibeamte angegriffen wurden. Die Einsatzkräfte griffen ein, um die Lage zu beruhigen – doch es gab zahlreiche Verletzte und Festnahmen.

Die Unruhen begannen in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit, als Anhänger des BFC Dynamo vor dem Stadion Pyrotechnik entzündeten. Anschließend griffen Fans die Polizei mit Böllern, Glasflaschen und körperlichen Attacken an. Die Beamten reagierten mit einem Großeinsatz von etwa 150 Kräften, unterstützt von Bundespolizeieinheiten.

Wegen des Chaos unterbrach der Schiedsrichter das Spiel um 16:40 Uhr. Erst nach der Räumung des Bereichs durch die Behörden konnte die Partie um 17:55 Uhr fortgesetzt werden. Bei den Auseinandersetzungen wurden mehrere Personen verletzt, darunter ein Kind mit einem Knalltrauma und ein Ordner. Zwölf Polizisten erlitten ebenfalls Verletzungen, blieben aber im Dienst.

Vier Personen wurden vorläufig festgenommen und später wieder freigelassen. Gegen zwei BFC-Dynamo-Fans wird nun wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole ermittelt – ihnen wird vorgeworfen, den Hitlergruß gezeigt zu haben. Die Behörden erstatteten zudem zwei Strafanzeigen wegen schwerer Verstöße gegen die öffentliche Ordnung.

Das Spiel endete zwar regulär, die Folgen der Vorfälle halten jedoch an. Zwei Fans stehen wegen verbotener Gesten unter Untersuchung, während die Polizei die Vorgänge aufarbeitet. Die Verletzungen von Einsatzkräften und Zuschauern unterstreichen die Schwere der Ausschreitungen.

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