BundID: Warum die digitale Fahrzeugzulassung noch immer stockt
BundID: Wenn die digitale Fahrzeugzulassung zur Herausforderung wird
Die BundID gleicht noch immer eher einer holprigen Schotterpiste als einer Datenautobahn.
- November 2025, 09:30 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Technologie, Politik, Allgemeine Nachrichten
Die BundID-Plattform der Bundesregierung sollte den digitalen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen vereinfachen. Seit ihrem Start im Jahr 2019 verfolgte sie das Ziel, die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes (OZG) von 2017 umzusetzen, das alle Behörden verpflichtete, ihre Leistungen bis 2022 auch online anzubieten. Doch Jahre später kämpft das System weiterhin damit, seine Versprechen einzulösen.
Das Onlinezugangsgesetz setzte eine klare Frist: Bis Ende 2022 musste jede deutsche Behörde ihre Dienstleistungen digital bereitstellen. Um dies zu ermöglichen, führte die Bundesregierung die BundID ein – ursprünglich unter dem Namen Nutzerkonto Bund (NKB) – als zentrales Login-System für Bürger:innen und Unternehmen.
Die BundID bleibt ein zentraler Baustein der digitalen Verwaltungsstrategie Deutschlands. Doch ihre anhaltenden technischen Mängel behindern weiterhin die reibungslose Bereitstellung von Online-Dienstleistungen. Ohne eine zuverlässige Infrastruktur bleibt das Ziel einer vollständig digitalisierten öffentlichen Verwaltung in weiter Ferne.
