BruneMettcker Media und NOZ/mh:n Group stärken regionale Zeitungen durch erweiterte Partnerschaft
Heinz-Peter SödingBruneMettcker Media und NOZ/mh:n Group stärken regionale Zeitungen durch erweiterte Partnerschaft
BruneMettcker Media vertieft Zusammenarbeit mit NOZ/mh:n Group zur Sicherung seiner Zeitungen
Die Partnerschaft soll die Zukunft der Wilhelmshavener Zeitung und des Jeverschen Wochenblatts langfristig absichern. Beide Unternehmen erweitern ihre Kooperation in mehreren Bereichen.
Seit Mitte April arbeiten die beiden Mediengruppen bereits redaktionell zusammen. Diese Zusammenarbeit hat es BruneMettcker Media ermöglicht, das Angebot für Leserinnen und Leser zu erweitern.
Nun wird die Partnerschaft auf die Bereiche Technik, Marketing und Verwaltung ausgeweitet. Dazu gehören gemeinsame Produktionsprozesse, standardisierte Layout-Richtlinien sowie der Zugang zu den modernen Systemen und Supportleistungen der NOZ/mh:n Group.
Auch die digitalen Angebote sollen durch die neue Vereinbarung verbessert werden. Geplant sind unter anderem die Optimierung des E-Paper-Service sowie die Einführung neuer Formate wie des Kinderpodcasts Ole schaut hin.
Hintergrund der Kooperation sind Veränderungen in der niedersächsischen Medienlandschaft. Nach der Übernahme des bisherigen Partners von BruneMettcker Media durch die Madsack Mediengruppe suchte das Unternehmen nach neuen Bündnissen. Die NOZ/mh:n Group hat sich ebenfalls kürzlich vergrößert, etwa durch den Kauf regionaler Titel wie des Ostfriesischen Kuriers.
Helmut Loerts-Sabin, Geschäftsführer von BruneMettcker Media, betont die Bedeutung solcher Kooperationen. Er ist überzeugt, dass Partnerschaften entscheidend sind, um hochwertigen Journalismus zu erhalten. Die Führung der NOZ/mh:n Group sieht in der Vereinbarung ein Modell für künftige regionale Medienzusammenarbeit, das Partnern hilft, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren.
Die erweiterte Partnerschaft verschafft BruneMettcker Media Zugang zu gemeinsamen Ressourcen und modernen Werkzeugen. Zudem werden Inhalte und digitale Dienstleistungen der Verlage aufgewertet. Die Zusammenarbeit spiegelt einen übergeordneten Trend zu Konsolidierung und Kooperation in der Regionalmedienbranche wider.
