21 April 2026, 16:17

Braunschweiger Klimaschützer protestieren gegen Deutschlands Gaspläne und fordern Energiewende bis 2035

Plakat mit Text und Logo, auf dem "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" steht und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Braunschweiger Klimaschützer protestieren gegen Deutschlands Gaspläne und fordern Energiewende bis 2035

Klimaschützer in Braunschweig haben sich an bundesweiten Protesten gegen die Energiepolitik Deutschlands beteiligt. Die lokale Gruppe von Fridays for Future kritisierte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche scharf, weil sie Milliarden in neue Gaskraftwerke investiert. Die Demonstranten forderten stattdessen einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035.

Der Braunschweiger Klimastreik war Teil einer größeren Bewegung, bei der es auch in Berlin, Hamburg, Köln und München Proteste gab. Aktivisten verwiesen darauf, dass erneuerbare Energien mittlerweile 62 Prozent des deutschen Energiebedarfs decken – ein Beweis, dass ein saubereres System möglich sei.

Niko Schoss, Sprecher von Fridays for Future Braunschweig, warnte, dass fossile Brennstoffe das Land anfällig für globale Krisen und autokratische Regime mache. Er betonte, dass erneuerbare Energien bezahlbare, unabhängige Energie lieferten und gleichzeitig das Klima schützten sowie Arbeitsplätze schafften.

Alexander Dammmeier, ein weiterer Aktivist, warf Reiche vor, mit ihrer Politik jahrelange Fortschritte im Bereich grüner Energie zu gefährden. Er behauptete, der Fokus der Regierung auf Gas könnte die Erfolge bei Wind-, Solar- und anderen nachhaltigen Energiequellen zunichtemachen.

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Die Proteste finden statt, während Klimaschützer einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien innerhalb des nächsten Jahrzehnts fordern. Angesichts der kritisch hinterfragten Gasinvestitionen besteht die Bewegung darauf, dass Deutschland Klimasicherheit und Energieunabhängigkeit priorisieren müsse. Ihre Forderung bleibt klar: der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und der Wechsel zu 100 Prozent erneuerbaren Energien bis 2035.

Quelle