Braunschweig rüstet sich für den 48. Schoduvel-Umzug mit Rekordbesuch und strengen Sicherheitsregeln
Leopold BeerBraunschweig rüstet sich für den 48. Schoduvel-Umzug mit Rekordbesuch und strengen Sicherheitsregeln
Braunschweig bereitet sich auf den 48. Schoduvel-Umzug vor – bis zu 250.000 Besucher erwartet
Die Stadt Braunschweig hat für den anstehenden 48. Schoduvel-Umzug strenge Sicherheitsvorkehrungen angekündigt, um ein sicheres und geordnetes Erlebnis für alle Teilnehmer zu gewährleisten.
Zwischen 500 und 700 Polizeibeamte werden im Einsatz sein, um die Feierlichkeiten zu überwachen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Einhaltung der Sicherheitsregeln durchzusetzen – dabei sollen sie jedoch freundlich und ansprechbar bleiben. Aggressives oder störendes Verhalten wird konsequent unterbunden.
Feuerwerk und Attrappenwaffen verboten Jegliche Art von Feuerwerkskörpern ist untersagt, egal ob auf den Umzugswagen abgefeuert oder ins Publikum geworfen. Zudem gelten Nachbildungen von Waffen – darunter auch Spielzeugpistolen – als tabu. Dies entspricht den Vorgaben des deutschen Waffengesetzes (§ 42a). Der Braunschweiger Karnevalsausschuss (KBK) hat diese Regel verschärft und stellt sicher, dass keine täuschend echten Waffenimitate in Kostümen auftauchen.
Jugendschutz im Fokus Um den Alkoholkonsum Minderjähriger zu verhindern, müssen alle Umzugswagen und Verkaufsstände deutlich sichtbar Hinweise anbringen, dass Alkohol an Jugendliche nicht abgegeben wird. Die Stadt wird die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen während der gesamten Veranstaltung streng kontrollieren. Die Polizei unterstützt die Organisatoren bei der Umsetzung ihres Sicherheitskonzepts und sichert die Umzugsstrecke ab.
Der Umzug findet unter hohen Sicherheitsauflagen statt: Beamte achten auf das Feuerwerksverbot, das Waffenattrappen-Verbot sowie den Alkoholausschank an Minderjährige. Ziel ist es, eine ausgelassene Stimmung mit konsequenter Ahndung von Verstößen zu verbinden – zum Schutz aller Besucher und für einen reibungslosen Ablauf des Events.
