25 June 2026, 10:08

Brandenburgs Koalition in der Krise: Nur 28 Prozent zufrieden mit SPD und CDU

Umfrage: AfD auf Rekordhoch - Koalitionsunterstützung schwach

Brandenburgs Koalition in der Krise: Nur 28 Prozent zufrieden mit SPD und CDU

Die rot-schwarze Koalition aus SPD und CDU in Brandenburg sieht sich nach knapp 100 Tagen im Amt mit massiver öffentlicher Kritik konfrontiert. Aktuelle Umfragen zeigen, dass nur 28 Prozent der Bürger mit der Arbeit der Regierung zufrieden sind, während 62 Prozent keine Fortschritte im Bildungsbereich erkennen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) genießt dagegen weiterhin höhere Zustimmung: 57 Prozent sprechen sich dafür aus, dass er bis 2029 im Amt bleibt.

Würde jetzt der Landtag neu gewählt, läge die AfD mit 37 Prozent der Stimmen vorn – ihr bestes Ergebnis bisher. Die SPD käme auf 22 Prozent, während die CDU auf 12 Prozent abrutschen würde. Die Linke könnte drei Prozentpunkte hinzugewinnen und stünde ebenfalls bei 12 Prozent, die Grünen lägen leicht verbessert bei 6 Prozent.

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Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verlöre dagegen drei Punkte und käme nur noch auf 4 Prozent – damit verfehlte es die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament. Auch die Zufriedenheit mit Woidkes Führung ist gesunken: von 48 Prozent im Dezember 2025 auf nun 46 Prozent. Umfragen bilden allerdings stets nur die aktuelle Stimmung ab und sagen nichts über das tatsächliche Wahlverhalten aus.

Die Probleme der Koalition spiegeln sich deutlich in den Zahlen wider. Die Skepsis gegenüber ihrer Politik bleibt groß, und die Wahlabsichten zeigen deutliche Verschiebungen. Die nächste Landtagswahl 2029 wird zeigen, ob sich diese Trends bestätigen.

Quelle