22 December 2025, 20:32

BPOL-HB: Bundespolizei warnt vor neuem Betrugsschema am Lüneburger Bahnhof

Graffiti-bedeckter Zug mit sichtbaren Kabeln, Häuser mit Fenstern im Hintergrund.

BPOL-HB: Bundespolizei warnt vor neuem Betrugsschema am Lüneburger Bahnhof

Bundespolizei warnt vor neuem Betrugsmasche am Bahnhof Lüneburg

Bundespolizeiinspektion Bremen – Bremen/Lüneburg, Bahnhof, Dezember 2025 Ein 28-Jähriger ... [Weiterlesen]

Die Bundespolizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche, die Reisende am Bahnhof Lüneburg ins Visier nimmt. Ein 28-jähriger Tatverdächtiger hat in den vergangenen Wochen mehrere Fahrgäste angesprochen und sie unter falschen Vorwänden zur Herausgabe von Bargeld gebracht. Die Behörden vermuten, dass es in mehreren Städten weitere Opfer geben könnte.

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Der Betrug beginnt damit, dass der Verdächtige behauptet, dringend Geld für eine Zugfahrkarte zu benötigen. Er gibt an, seine Bankkarte funktioniere nicht, und bittet stattdessen um eine Geldüberweisung per PayPal – mit dem Versprechen, den Betrag umgehend online zurückzuerstatten. Auf diese Weise erweckt er bei den Opfern den falschen Eindruck von Vertrauen.

Allein im Dezember fielen zwei Personen auf die Masche herein: Ein 54-Jähriger aus Lüneburg und ein 25-Jähriger aus Berlin verloren jeweils 200 Euro. Der Täter nutzt die Hilfsbereitschaft ahnungsloser Reisender aus, insbesondere in stark frequentierten Bahnhofsbereichen. Ermittlungen zeigen, dass es ähnliche Vorfälle in anderen Städten gibt, bei denen Betrüger gezielt Orte mit hohem Publikumsverkehr aufsuchen.

Die Bundespolizei hat den Hauptverdächtigen als 28-jährigen Mann identifiziert – und nicht, wie zunächst vermutet, als Frau. Er steht im Zusammenhang mit einem größeren Betrugsverfahren vor dem Landgericht Stuttgart, bei dem vor allem ältere Menschen in Ludwigsburg, Böblingen und im Rems-Murr-Kreis geschädigt wurden. Die Behörden rufen Zeugen und mögliche Opfer auf, sich zu melden. Hinweise nimmt die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Bremen unter der Telefonnummer +49 421 16299-7777 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Die Bundespolizei ermittelt weiter und warnt die Bevölkerung vor der Betrugsmasche. Reisende sollten Geldbitten – insbesondere von Fremden an Bahnhöfen – kritisch prüfen. Wer Opfer eines solchen Betrugsversuchs geworden ist, wird aufgefordert, dies umgehend anzuzeigen.