Bombendrohung in Goslar: 1.200 Schüler nach Schülerstreich evakuiert
Heinz-Peter SödingBombendrohung in Goslar: 1.200 Schüler nach Schülerstreich evakuiert
Ein Bombendrohung am Schulzentrum Goldene Aue in Goslar führte zur Evakuierung von etwa 1.200 Schülerinnen und Schülern. Die Behörden bestätigten später, dass es sich um einen Scherz eines Schülers handelte, der außer Kontrolle geraten war.
Der Vorfall begann mit der Meldung der Drohung, woraufhin die Einsatzkräfte großflächig alarmiert wurden. Die Polizei durchsuchte das Gelände, fand jedoch weder Sprengstoff noch gefährliche Gegenstände.
Die Ermittler konnten den verantwortlichen Schüler schnell identifizieren. Trotz der erheblichen Störung wurde das Verfahren eingestellt, da der Beschuldigte nicht strafmündig war. Die Akten wurden anschließend an die Staatsanwaltschaft Braunschweig zur formellen Einstellung übermittelt. Weitere rechtliche Schritte blieben aus, und der Schulbetrieb konnte nach der Entwarnung wieder normal aufgenommen werden.
Der Fehlalarm löste zwar eine großangelegte Evakuierung aus, blieb aber ohne juristische Konsequenzen. Die Handlung des Schülers, obwohl störend, erfüllte nicht die Voraussetzungen für eine Strafverfolgung. Schul- und Polizeiverantwortliche haben den Vorfall inzwischen ad acta gelegt.
