BLSK schließt Filiale: Kunden müssen Schließfächer selbst umziehen – Kritik an mangelnder Unterstützung
Winfried JunkBLSK schließt Filiale: Kunden müssen Schließfächer selbst umziehen – Kritik an mangelnder Unterstützung
Die Braunschweigische Landessparkasse (BLSK) schließt ihre Filiale in der Dankwardstraße, in der sich ein großes Schließfachzentrum befindet. Die Schließung wirft Fragen nach den Folgen für Kunden auf – insbesondere für diejenigen, die auf die sichere Aufbewahrung von Wertgegenständen angewiesen sind.
Durch die Schließung müssen viele Kunden ihre Schließfächer in die BLSK-Filiale im Bürgerpark verlegen. Die Bank erwartet jedoch, dass die Kunden den Transport selbst organisieren – inklusive Kosten und Risiken. Diese Vorgabe stößt auf Kritik, vor allem vonseiten der SPD-Landtagsfraktion, die darauf hinweist, dass ältere oder mobilitätseingeschränkte Kunden unzumutbare finanzielle und sicherheitstechnische Belastungen tragen müssten.
Die SPD fordert von der BLSK konkrete Angaben zu Unterstützungsmaßnahmen während des Umzugs. Ungeklärt bleibt, inwieweit die Bank logistische Hilfe anbietet, für Sicherheit sorgt und besonders schutzbedürftige Kunden entlastet.
Die BLSK betont, der Prozess sei transparent, sicher und fair gestaltet. Um die Kunden zu entlasten, hat sie die Umzugsfrist verlängert, zusätzliches Personal in beiden Filialen eingesetzt und diskrete Termine mit einem spezialisierten Werttransportunternehmen angeboten. Die Bank versichert, dass diese Schritte ihren öffentlichen Auftrag erfüllen.
Kunden haben nun mehr Zeit, ihre Wertsachen umzulagern, und können sich von extra eingeteilten Mitarbeitern beraten lassen. Wer zusätzliche Sicherheit benötigt, kann vertrauliche Transportdienste buchen. Zwar sollen die Maßnahmen den Übergang erleichtern – doch Bedenken hinsichtlich Barrierefreiheit und Kosten bleiben bestehen.
