Bispingens Bürgermeister attackiert Deutsche Bahn wegen ICE-Strecke ohne Bürgerbeteiligung
Winfried JunkBispingens Bürgermeister attackiert Deutsche Bahn wegen ICE-Strecke ohne Bürgerbeteiligung
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ICE-Strecke: Bispingens Ortsvertreter kritisiert mangelnde Bürgerbeteiligung und schreibt an Bundestagspräsidenten
- Dezember 2025, 18:36 Uhr
Die Pläne für die neue ICE-Schnellfahrstrecke sorgen im Landkreis Heidekreis für Aufsehen. Lokale Vertreter monieren fehlende Transparenz, unklare Finanzierung und den Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Deutsche Bahn hingegen betont, das Projekt stehe kurz vor der Finalisierung – trotz anhaltender Streitigkeiten über zentrale Details.
Stephan Müller, Ortsbürgermeister von Bispingen, übt scharfe Kritik an der Vorgehensweise der Deutschen Bahn beim ICE-Projekt. Er wirft dem Konzern vor, die Bevölkerung von der Planung auszuschließen, und warnt davor, dass der Bundestag unter Druck geraten könnte, unvollständige Unterlagen abzusegnen. Zudem fehle eine raumordnerische Verträglichkeitsprüfung, ohne die eine ordnungsgemäße Bürgerbeteiligung nicht möglich sei, so Müller. Weder die Kommune noch er selbst hätten die gesetzlich vorgeschriebene Anhörung erhalten.
Im Mittelpunkt des Konflikts stehen Transparenz, Finanzierung und die Einbindung der Bürger beim ICE-Vorhaben. Müller fordert einen Stopp der parlamentarischen Beratungen, bis die rechtlichen Verfahren eingehalten werden. Währenddessen pochen lokale Behörden auf ihre Forderungen, die Deutsche Bahn hingegen hält am Zeitplan fest. Die Entscheidung wird zeigen, ob regionale Bedenken vor Baubeginn berücksichtigt werden.
