Berlin will mit neuer Deep-Tech-Agenda Europas Innovationshauptstadt werden
Heinz-Peter SödingBerlin will mit neuer Deep-Tech-Agenda Europas Innovationshauptstadt werden
Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, Europas führender Standort für Deep-Tech-Innovationen zu werden. Die Stadtregierung hat die Deep-Tech-Agenda Berlin verabschiedet, um ihre Technologiepolitik in den kommenden zehn Jahren zu steuern. Beamte sehen diesen Schritt als entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft der Hauptstadt an.
Deep Tech ist bereits ein zentraler Wachstumsmotor der Berliner Wirtschaft. Der Sektor, zu dem künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Mikroelektronik zählen, verzeichnet seit Jahren überdurchschnittliche Wachstumsraten für die Stadt.
Aktuell sind in Berlin zwischen 600 und 1.000 Deep-Tech-Unternehmen ansässig – mit stark steigender Tendenz. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey betont die Bedeutung der Branche und bezeichnet sie als „entscheidend für die wirtschaftliche Expansion der Stadt“.
Die neue Agenda sieht gezielte Fördermaßnahmen und Finanzierungen vor, um das Berliner Deep-Tech-Ökosystem zu stärken. Die Regierung argumentiert, dass technologische Souveränität in diesen Bereichen die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt auf dem Kontinent sichern werde.
Mit der Strategie will Berlin seine Position unter Europas führenden Deep-Tech-Standorten festigen. Durch mehr Investitionen und Unterstützung strebt die Stadt an, ihr Wachstum zu halten und das ehrgeizige Ziel zu erreichen, die Region in Sachen Innovation anzuführen. Der Plan steht für ein langfristiges Engagement, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit durch Technologie zu stärken.






