Bahnstrecke Soltau–Lüneburg: Rückkehr der Züge erst 2028 wegen Lärmschutz-Auflagen
Winfried JunkBahnstrecke Soltau–Lüneburg: Rückkehr der Züge erst 2028 wegen Lärmschutz-Auflagen
Die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Soltau und Lüneburg verzögert sich erneut. Ursprünglich sollte der Personenverkehr bereits früher wiederaufgenommen werden – nun ist die Rückkehr erst für 2028 geplant. Grund für die Verzögerung sind neue Auflagen zum Lärmschutz entlang der Strecke.
Die 1913 eröffnete Bahnstrecke sollte mit Diesellokomotiven wieder in Betrieb gehen. Doch die Planungsgenehmigung wird erst Anfang 2026 beginnen, sodass die Bauarbeiten frühestens Mitte 2027 starten können. Die verlängerte Zeitplanung ergibt sich aus zusätzlichen Sicherheits- und Lärmschutzmaßnahmen.
In Hützel und Steinbeck werden bis zu zwei Meter hohe Lärmschutzwälle errichtet, während in Soltau keine weiteren Schutzvorkehrungen nötig sind. Die Änderungen sollen die Belastung für Anwohner verringern und das schrille Pfeifen an Bahnübergängen überflüssig machen. Trotz der höheren Investitionskosten bleibt die Kosten-Nutzen-Rechnung des Projekts positiv. Die Verzögerung stellt sicher, dass moderne Lärmschutzvorgaben erfüllt sind, bevor 2028 die Züge wieder rollen.
Die verlängerte Bauphase ist auf die zusätzlichen Sicherheits- und Lärmschutzarbeiten zurückzuführen. Nach Fertigstellung wird die Strecke den Personenverkehr zwischen Soltau und Lüneburg wiederherstellen. Über den aktuellen Stand des Projekts informiert der kostenlose Newsletter Ihre Wochenrückschau.
