Ausgemusterter Airbus wird zum Europapark-Restaurant – nach jahrelangem Streit um Ökobilanz
Serpil KranzAirbus startet Reise zum Serengeti-Park - Ausgemusterter Airbus wird zum Europapark-Restaurant – nach jahrelangem Streit um Ökobilanz
Ein ausgemusterter Airbus A310, der einst von der Bundeswehr genutzt wurde, begibt sich diese Woche auf eine ungewöhnliche Reise. Das Flugzeug wird in drei Nächten vom Flughafen Hannover zum Europapark transportiert – nach jahrelangen Diskussionen über die ökologischen Auswirkungen. Die Parkleitung plant, daraus bis zum Spätsommer 2026 ein Restaurant mit 200 Plätzen zu machen.
Die Maschine verlässt Langenhagen in Richtung des Europaparks in der südlichen Lüneburger Heide. Um den Weg freizumachen, werden entlang der Strecke hunderte Bäume vorrübergehend nach Umweltauflagen entastet. Die Behörden genehmigten den Transport erst, nachdem eine neue Methode entwickelt wurde, um den Rumpf tieferzulegen und so die Beeinträchtigungen zu minimieren.
Nach der Ankunft heben am Donnerstag zwei Kräne das Flugzeug von seinem Transportgestell. Das Projekt stieß jahrelang auf Widerstand, da Kritiker Umweltschäden in der Region befürchteten. Trotz der Kontroversen erhielt der Park schließlich die notwendigen Genehmigungen für die Verlegung. Der Airbus soll später als gastronomische Attraktion mit Platz für bis zu 200 Gäste dienen. Der Europapark will den Umbau bis Ende des Sommers 2026 abschließen und das Restaurant eröffnen.
Die Ankunft des Airbus markiert das Ende eines langen Planungsprozesses. Seine Umwandlung in ein Restaurant wird dem Park eine einzigartige Besonderheit verleihen. Nach der Überwindung regulatorischer und ökologischer Hürden geht das Vorhaben nun in die Umsetzung.
