Arbeitslosigkeit in Göttingen steigt im Januar 2026 auf 6,7 Prozent
Heinz-Peter SödingArbeitslosigkeit in Göttingen steigt im Januar 2026 auf 6,7 Prozent
Arbeitslosigkeit im Bezirk der Bundesagentur für Arbeit Göttingen steigt im Januar 2026
Im Januar 2026 ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Bundesagentur für Arbeit Göttingen angestiegen. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,7 Prozent – ein Anstieg um 0,5 Prozentpunkte gegenüber Dezember 2025. Insgesamt waren 16.287 Menschen im Januar als arbeitslos gemeldet, 1.114 mehr als im Vormonat.
Die Zahl der Arbeitslosen, die von den Jobcentern betreut werden, stieg im Januar auf 10.212 (+321 bzw. +3,2 Prozent im Vergleich zu Dezember 2025). Weitere 6.075 waren direkt bei der Bundesagentur für Arbeit registriert, ein Plus von 793 (+15 Prozent) im gleichen Zeitraum. Insgesamt meldeten sich 3.186 Personen im Januar neu als arbeitslos oder beantragten erneut Leistungen.
Trotz des Anstiegs verließen 2.059 Menschen im Januar die Arbeitslosenstatistik. Davon fanden 614 einen neuen Job. Gleichzeitig waren bei der Bundesagentur 3.678 offene Stellen gemeldet.
Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen ging im Januar deutlich auf 727 zurück – ein Rückgang um 429 (-50 Prozent) gegenüber Dezember 2025. Im Vergleich zu Januar 2024 stieg die Zahl der Neuanmeldungen jedoch um 95 (+14,5 Prozent). Im Jahresvergleich sank die Gesamtarbeitslosigkeit von Januar 2024 bis Januar 2026 sogar um 450 (-2,7 Prozent).
Die aktuellen Zahlen zeigen ein gemischtes Bild für den Göttinger Arbeitsmarkt. Zwar stieg die Arbeitslosigkeit im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat, doch bleibt die Gesamtzahl der Arbeitslosen niedriger als im Vorjahresmonat. Der Rückgang bei den neu gemeldeten Stellen deutet auf eine nachlassende Einstellungsdynamik hin, auch wenn sich in einigen Branchen noch Erholungstendenzen abzeichnen.
