Ammerland schlägt zurück: Neue Allianz gegen kriminelle Clan-Strukturen gestartet
Winfried JunkAmmerland schlägt zurück: Neue Allianz gegen kriminelle Clan-Strukturen gestartet
Neue Sicherheitspartnerschaft gegen kriminelle Clan-Strukturen im Landkreis Ammerland gestartet
Am 28. Januar 2026 wurde eine neue Sicherheitskooperation ins Leben gerufen, um kriminelle Clan-Strukturen im Landkreis Ammerland gezielt zu bekämpfen. Die Vereinbarung bündelt die Kräfte von Polizei, Staatsanwaltschaft und lokalen Behörden in einer abgestimmten Vorgehensweise. Nach Angaben der Verantwortlichen soll das Vorhaben die regionale Sicherheit durch engere Zusammenarbeit und strengere Kontrollen stärken.
Die Partnerschaft umfasst alle 11 Gemeinden des Landkreises, darunter Apeldorn, Bad Zwischenahn und Westerstede, sowie die zugehörigen Samtgemeinden Ammerland und Friesland. Zu den zentralen Akteuren zählen das Polizeikommissariat Oldenburg-Stadt/Ammerland, die Spezialstaatsanwaltschaft für Clankriminalität in Osnabrück sowie weitere Bundes- und Landesbehörden.
Polizeipräsident Thomas Weber betonte die Notwendigkeit, die Kräfte zu bündeln und Kontrollmaßnahmen abzustimmen, um kriminelle Netzwerke wirksam zu zerschlagen. Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck ergänzte, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend sei, um Straftaten im Zusammenhang mit Clankriminalität aufzuklären und zu verfolgen.
Die Vereinbarung sieht zudem präventive Maßnahmen vor, darunter Schulungsprogramme und Sensibilisierungskampagnen für die beteiligten Behörden. Sämtliche rechtlich verfügbaren Kontroll- und Präventionsinstrumente sollen eingesetzt werden, um den kriminellen Strukturen entgegenzutreten. Regelmäßiger Informationsaustausch und gemeinsame Einsätze bilden das Herzstück der Strategie.
Mit der Unterzeichnung der Partnerschaft verpflichten sich die Behörden formal zu einer engeren Zusammenarbeit in der Strafverfolgung im Ammerland. Künftig sollen abgestimmte Kontrollen, Schulungen und rechtliche Schritte die Aktivitäten krimineller Clans schwächen. Der Fokus liegt dabei gleichermaßen auf Repression und Prävention in der gesamten Region.
