Abschied von Shermin Langhoff: Das Gorki-Theater feiert eine Ära und blickt nach vorn
Heinz-Peter SödingAbschied von Shermin Langhoff: Das Gorki-Theater feiert eine Ära und blickt nach vorn
Ein Abschiedsabend am Berliner Maxim-Gorki-Theater markierte das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen. Unter dem Titel „Lieder aus den letzten Jahren“ ehrte die Veranstaltung die scheidende Intendantin Shermin Langhoff und feierte den Einfluss des Theaters auf die deutsche Kultur.
Der Abend begann mit Via Jikeli, die „Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen“ aus Christian Weises „Der Untertan“ zum Besten gab. Später trug Jonas Dassler den „Fledermaus-Aussterbelied“ vor und bereicherte damit das Programm. Langhoff selbst hielt eine kurze Rede, bevor sie ihre vorbereiteten Notizen theatralisch zu Boden rieseln ließ.
Auch Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, würdigte sie in einer Ansprache. Die Veranstaltung unterstrich, wie das postmigrantische Theater mittlerweile einen festen Platz in der deutschen Kulturlandschaft einnimmt. Trotz des abschiedlichen Tons signalisierte der Ruf „Es lebe das Gorki!“ einen neuen Abschnitt für das Haus.
Der Abend vereinte Musik und Reden, die an vergangene Produktionen erinnerten, und bestätigte den bleibenden Einfluss von Langhoffs Führung. Nun blickt das Gorki unter neuer künstlerischer Leitung in die Zukunft.






