28 March 2026, 12:15

290.000 Euro für Hessens Rebranding: Ist das Steuergeld gut investiert?

Alte Karte von Hessen, Deutschland, gerahmt in einem Foto Rahmen mit schwarzen Rändern und Text.

290.000 Euro für Hessens Rebranding: Ist das Steuergeld gut investiert?

Der Bund der Steuerzahler Hessen prüft das jüngste Rebranding-Projekt der Landesregierung. Kritiker hinterfragen, ob die fast 290.000 Euro, die für das neue Corporate Design ausgegeben wurden, sinnvoll investiert sind. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund öffentlicher Empörung und anhaltender Debatten über die finanziellen Prioritäten in der Region.

Das Hessische Ministerium der Finanzen, Digitalisierung und Verwaltung bestätigte die Kosten für die neue visuelle Identität. Laut Staatskanzlei flossen rund 290.000 Euro in Strategie, Design, Typografie und einen Styleguide. Die FDP-Fraktion wirft jedoch vor, die Angaben seien unvollständig, da die Gesamtkosten der Umsetzung weiterhin im Dunkeln lägen.

Joachim Papendick, Vorsitzender des Verbandes, übt scharfe Kritik an den Ausgaben. Er betont, öffentliche Mittel sollten stattdessen in zentrale Bereiche wie Bildung und Infrastruktur fließen. Die Organisation will nun bewerten, ob der Nutzen des Rebrandings den Preis rechtfertigt.

Falls die Kosten als überzogen eingestuft werden, könnte das Projekt in das jährliche "Schwarzbuch: Die öffentliche Verschwendung" aufgenommen werden. Die Publikation listet Fälle auf, in denen Steuergelder nach Ansicht des Verbandes verschwendet wurden.

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Die Untersuchungen laufen weiter, während der Bund der Steuerzahler auf vollständige Transparenz bei den Gesamtkosten drängt. Eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme in das "Schwarzbuch" hängt von weiteren Erkenntnissen ab. Der Fall spiegelt die grundsätzlichen Bedenken wider, wie in Hessen mit öffentlichen Mitteln umgegangen wird.

Quelle