25 Mutige trotzen eisiger Weser beim extremen Neujahrsschwimmen in Weyhe
Heinz-Peter SödingSchwimmer trotzen eiskaltem Weserwasser - 25 Mutige trotzen eisiger Weser beim extremen Neujahrsschwimmen in Weyhe
Eisige Neujahrstradition lockt 25 mutige Schwimmer an die Weser
Am Sonntag wagten sich 25 kälteunempfindliche Schwimmer in den eiskalten Fluss Weser bei Weyhe, um an einer frostigen Neujahrstradition teilzunehmen. Sie durchquerten eine 4,5 Kilometer lange Strecke in fast gefrorenem Wasser – bereits zum 49. Mal. Die Organisatoren sicherten die Veranstaltung mit Begleitbooten ab, da starke Strömungen den Teilnehmern zusetzten.
Der von der örtlichen Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ausgerichtete Schwimmwettbewerb endete für manche vorzeitig. Wer durchhielt, kämpfte sich bei Wassertemperaturen von nur 4,5 Grad Celsius voran, während Eisschollen auf der Oberfläche trieben. Rettungskräfte begleiteten die Schwimmer in Booten, bereit einzugreifen, falls jemand gegen die Strömung nicht mehr ankam.
Unterdessen wurde ein weiterer geplanter Neujahrsschwimm in Norden abgesagt. Wettervorhersagen warnten vor heftigen Windböen, die die Bedingungen zu riskant machten. Auf der Nordseeinsel Wangerooge hingegen liefen unterdessen die Vorbereitungen für das eigene jährliche Eisbad – eine beliebte Tradition zum Jahreswechsel. Im vergangenen Jahr hatten sich mit 295 Teilnehmern – plus einem Hund – so viele wie nie zuvor in die eisigen Wellen gewagt. Die Tourismuszentrale Wangerooge und lokale Gruppen organisieren das Spektakel, das weiterhin viele Menschen anzieht.
Während der Schwimmwettbewerb in Weyhe die Teilnehmer an ihre Grenzen brachte und einige aus dem Wasser gerettet werden mussten, fiel die Veranstaltung in Norden aus. Doch die Tradition auf Wangerooge wird voraussichtlich erneut große Menschenmengen anlocken. Auch hier steht die Sicherheit im Mittelpunkt, wenn sich die Schwimmer in die eiskalten Fluten der Nordsee stürzen.
