2.600 Läuferinnen beim "Orange Day Run" in Hannover gegen sexualisierte Gewalt
Winfried Junk2.600 Läuferinnen beim "Orange Day Run" in Hannover gegen sexualisierte Gewalt
Hannovers "Orange Day Run" 2025 lockte fast 2.600 Teilnehmerinnen an – für den Kampf gegen sexualisierte Gewalt
Fast 2.600 Läuferinnen nahmen am diesjährigen "Orange Day Run" in Hannover teil, um ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt zu setzen. Die Veranstaltung brachte rund 11.400 Euro für den Frauennotruf Hannover e.V. ein, eine lokale Organisation, die Betroffenen Beratung und Präventionsarbeit anbietet. Die symbolische Scheckübergabe nahm Polizeichefin Gwendolin von der Osten vor.
Der Frauennotruf Hannover e.V. unterstützt Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Das Team bietet psychologische Beratung, Vernetzungsangebote und Präventionsprogramme an. Jährlich führen die Mitarbeiterinnen fast 3.000 Beratungsgespräche durch – finanziert durch öffentliche Mittel und private Spenden.
Der Orange Day Run ist ein einzigartiges Projekt in Deutschland: Seit 2025 hat keine andere Stadt ein vergleichbares Lauf-Event veranstaltet, obwohl Städte wie München, Hanau und Hamburg für dieses oder nächstes Jahr ähnliche Initiativen planen. Hannovers Engagement bleibt damit eine der wenigen sportlichen Aktionen, die gezielt gegen Gewalt an Frauen mobilisieren.
Die diesjährige Auflage steigerte nicht nur die Sichtbarkeit des Themas, sondern sicherte auch dringend benötigte Mittel. Mit den 11.400 Euro kann der Verein sein Angebot für Betroffene ausbauen. Die offizielle Spendenübergabe durch Polizeichefin von der Osten unterstreicht die lokale Verbundenheit mit der Sache.
Die Gelder fließen direkt in die Beratungs- und Präventionsarbeit des Frauennotrufs Hannover. Der Erfolg der Veranstaltung zeigt das wachsende gesellschaftliche Engagement im Kampf gegen sexualisierte Gewalt. Bisher hat keine andere deutsche Stadt ein vergleichbares Lauf-Event auf die Beine gestellt.
