150 Millionen Euro für moderne Schulen: Drei Großprojekte starten in der Stadt
Heinz-Peter Söding150 Millionen Euro für moderne Schulen: Drei Großprojekte starten in der Stadt
Die Stadt investiert Millionen in die Modernisierung ihrer Schulen. Drei große Projekte sollen in den kommenden Jahren die Bildungseinrichtungen erweitern und auf den neuesten Stand bringen. Die Investitionen zielen darauf ab, bessere Lernumgebungen zu schaffen und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.
Das größte Vorhaben ist die neue Integrierte Gesamtschule (IGS) am Wendenring. Auf einer Fläche von 8.500 Quadratmetern entstehen Klassenzimmer, Personalräume, eine Aula, eine Mensa sowie eine Vierfeld-Sporthalle. Nach der Fertigstellung im Schuljahr 2027/28 wird die Schule Platz für 1.370 Schülerinnen und Schüler sowie 145 Mitarbeiter bieten. Das 77-Millionen-Euro-Projekt wird als öffentlich-private Partnerschaft (PPP) umgesetzt, wobei GOLDBECK für Bau und technischen Betrieb über 20 Jahre verantwortlich ist.
Auch die Neue Oberschule Gymnasium erhält einen 2.300 Quadratmeter großen Anbau. Das neue Gebäude umfasst 24 Klassenzimmer und eine Mensa; die Fertigstellung ist für 2027/28 geplant. Dieses 34-Millionen-Euro-Projekt wird ebenfalls als PPP realisiert – hier mit der HOCHTIEF PPP-Schulpartner Braunschweig GmbH.
Das Ricarda-Huch-Gymnasium in der Mendelssohnstraße 20 wird um einen 30-Millionen-Euro-Anbau erweitert. Die Modernisierung umfasst allgemeine Klassenzimmer, Fachräume für Kunst und Musik, ein Medienzentrum sowie eine multifunktionale Aula. Das ebenfalls mit HOCHTIEF als PPP umgesetzte Projekt soll 2026/27 eröffnet werden.
Alle drei Projekte erfüllen strenge Energieeffizienzstandards. Die Gesamtinvestition von rund 150 Millionen Euro unterstützt die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele der Stadt.
Die Erweiterungen erhöhen die Kapazitäten und verbessern die Ausstattung für tausende Schülerinnen und Schüler. Jede Schule wird moderne Einrichtungen bieten – von Sporthallen bis zu Medienzentren. Die Bauzeiten erstrecken sich von 2026 bis 2028, wobei langfristige Betriebsvereinbarungen bereits abgeschlossen sind.
