Wolfenbüttel plant vierten Kunstrasenplatz für 1,5 Millionen Euro
Heinz-Peter SödingWolfenbüttel plant vierten Kunstrasenplatz für 1,5 Millionen Euro
Wolfenbüttel plant den Ausbau seiner Sportanlagen mit einem vierten Kunstrasenplatz. Die neue Fläche soll den Ascheplatz im Oker-Stadion des ESV Wolfenbüttel ersetzen. Bei Genehmigung könnten die Bauarbeiten noch bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.
Die Kosten für das Projekt werden auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt. Davon übernimmt das Land 700.000 Euro, weitere 200.000 Euro stammen aus umgewidmeten Mitteln. Der Stadtrat wird über den Antrag in seiner Sitzung am 18. März entscheiden; anschließend sollen die Ausschreibungen für die Bauarbeiten folgen.
Der neue Platz wird ausschließlich mit Sandsystem ausgeführt und verzichtet damit auf Kunststoffgranulat. Diese Lösung entspricht ähnlichen Projekten, wie etwa dem gut bewerteten Kunstrasen des MTV Salzdahlum. Zudem plant die Stadt die Sanierung ihres ältesten Kunststoffplatzes beim BV Germania, wofür rund 310.000 Euro veranschlagt werden.
Ein vergleichbarer Kunstrasen ist seit der Sanierung 2020 im Meesche-Sportpark in Betrieb. Zwar fällt das Nutzerfeedback zu ähnlichen Anlagen durchweg positiv aus, doch spezifische lokale Auswirkungen in Wolfenbüttel sind bisher nicht dokumentiert.
Mit dem Ausbau würde die Stadt über insgesamt vier Kunstrasenplätze verfügen. Ziel ist die Modernisierung der Sportinfrastruktur, beginnend mit der Aufwertung des Oker-Stadions. Über den genauen Zeitplan entscheidet die endgültige Freigabe sowie die Finanzierung.