09 June 2026, 02:08

Warum kommunale Energieversorger jetzt auf Batteriespeicher setzen

Umfrage bei Energieversorgern: Vier von Zehn Unternehmen arbeiten an Batteriespeicherprojekten

Warum kommunale Energieversorger jetzt auf Batteriespeicher setzen

Batteriespeicher entwickeln sich für viele Energieunternehmen zu einem zentralen Thema. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mittlerweile mehr als ein Drittel der Betriebe die Technologie als äußerst wichtig für ihre Geschäftstätigkeit einstuft. Besonders kommunale Versorger treiben die Entwicklung von Speicherlösungen aktiv voran.

Laut der Erhebung arbeiten derzeit 40 Prozent der kommunalen Energieanbieter an Batteriespeicherprojekten. Davon haben 11 Prozent bereits mit der Umsetzung begonnen, während sich 27 Prozent noch in der Planungsphase befinden. Weitere 46 Prozent prüfen noch mögliche Vorhaben.

Bei den Kapazitäten zeigen sich große Unterschiede: Ein Drittel der geplanten oder laufenden Projekte liegt im Bereich von 1 bis 5 Megawatt, ein weiteres Drittel zwischen 5 und 10 Megawatt. 23 Prozent sind für 10 bis 100 Megawatt ausgelegt, und ein kleinerer Anteil von 7 Prozent übersteigt sogar 100 Megawatt.

Trotz des wachsenden Interesses zeigen 16 Prozent der Befragten jedoch weiterhin kein Interesse an Batteriespeicherlösungen.

Die Ergebnisse verdeutlichen einen klaren Trend: Batteriespeicher gewinnen in der Energiewirtschaft an Fahrt. Da fast die Hälfte der befragten Unternehmen Projekte bewertet oder plant, deutet alles auf eine zunehmende Verbreitung hin. Die Bandbreite der Kapazitäten zeigt zudem, wie flexibel Unternehmen ihre Speicherbedürfnisse angehen.

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