24 April 2026, 18:36

Ursulaschule gewinnt Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück mit nachhaltigem Konzept

Schulen in Osnabrück spielen für globale Gerechtigkeit - Vierter Fair-Trade-Fußball-Cup in der Sporthalle der Kooperativen Gesamtschule Schinkel (KGS)

Ursulaschule gewinnt Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück mit nachhaltigem Konzept

Fair-Trade-Fußballturnier für Osnabrücker Schulen: Ursulaschule holt den Sieg

In Osnabrück fand kürzlich ein Fair-Trade-Fußballturnier für lokale Schulen statt, das von Bürgermeisterin Katharina Pötter eröffnet wurde. Der Wettbewerb verband sportlichen Ehrgeiz mit den Prinzipien des fairen Handels und bot Schülerinnen und Schülern die Chance, um attraktive Preise zu kämpfen – darunter Tickets für ein Profispiel.

Sieben Schulen traten beim Turnier gegeneinander an: die Ursulaschule, die IGS Eversburg, das Ratsgymnasium, die Angelaschule, die Friedensschule, die Oberschule am Sonnenhügel und die KGS Schinkel. Neben den Spielen gab es ein buntes Rahmenprogramm mit Torwandschießen, Hindernisparcours gegen die Zeit und Balljonglier-Wettbewerben. Selbst zwei Spieler des VfL Osnabrück mischten mit und maßen sich mit den jungen Talenten.

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Am Ende setzte sich die Ursulaschule durch und sicherte sich sowohl den Pokal als auch den Wanderpokal. Als Belohnung erhielt jedes Teammitglied eine Eintrittskarte für ein Heimspiel des VfL Osnabrück in der Bremer Brücke. Zudem darf die Schule 2026 den Fair Trade Cup ausrichten.

Bürgermeisterin Pötter betonte in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung von fairen Handelsbedingungen und globaler Gerechtigkeit. Die Stadt steuerte 49 Fairtrade-zertifizierte Fußballbälle bei, die mit dem Osnabrücker Logo versehen sind und in künftigen Turnieren zum Einsatz kommen sollen. Diese Bälle erfüllen strenge Kriterien: Sie garantieren faire Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und zusätzliche Sozialleistungen für Arbeiterinnen und Arbeiter in Pakistan.

Das Steuerungskomitee der Fairtrade Town Osnabrück dankte allen Teilnehmenden und würdigte besonders Dirk Steinmeyer und Hubert Hoffmann für ihr organisatorisches Engagement.

Das Turnier krönte nicht nur einen neuen Sieger, sondern unterstrich auch das Engagement Osnabrücks für den fairen Handel. Während die Ursulaschule die Vorbereitungen für die Austragung 2026 trifft, sorgt die Spende der Fairtrade-Bälle dafür, dass das Turnier eine nachhaltige Wirkung entfaltet.

Quelle