08 May 2026, 18:11

THEAS steht vor historischem Führungswechsel mit sozialer Vision

Das Innere eines Theaters mit einem roten Vorhang, Kronleuchtern, Skulpturen, Lichtern, einer Deckenmalerei und einer Bühne mit ein paar Menschen unten.

THEAS steht vor historischem Führungswechsel mit sozialer Vision

THEAS, ein renommiertes Theater der Stadt, steht vor einem Führungswechsel. Claudia Timpner, die das Haus seit Jahren leitet, gibt die Position der Direktorin ab. Sie bleibt dem Theater jedoch als Schauspielerin erhalten, während Kornelia Eng-Huniar die Leitung übernimmt.

Unter Timpners Führung hat sich THEAS deutlich weiterentwickelt: Das Theater veranstaltet heute jährlich rund 60 bis 70 Aufführungen und zieht damit etwa 3.500 Zuschauer an. Die hauseigene Schauspielschule bietet 20 Kurse für rund 300 Teilnehmer aller Altersgruppen an. Besonders geprägt hat Timpner das Theater durch die Stärkung seines sozialen Auftrags – etwa durch den Ausbau von Angeboten für Kinder und Jugendliche sowie eine konsequentere Inklusionspolitik.

Die Nachfolge tritt Kornelia Eng-Huniar an, die seit 15 Jahren bei THEAS tätig ist. Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) war europaweit in Konzerten und Gastspielen zu erleben. Hinter den Kulissen unterstützte sie Timpner lange Zeit in administrativen Funktionen. Ihr Debüt als Direktorin gibt sie mit einer Neuinszenierung von Bitte (Nicht) Einsteigen, einer Produktion, die speziell für sehbehinderte Zuschauer adaptiert wurde.

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Der Wechsel markiert einen neuen Abschnitt für THEAS, das sich weiterhin als kultureller Mittelpunkt der Stadt etabliert. Eng-Huniars erste Inszenierung wird Maßstäbe für ihre Amtszeit setzen, während Timpners weitere Bühnenpräsenz für einen fließenden Übergang sorgt. Das Theater bleibt seinen künstlerischen und gesellschaftlichen Verpflichtungen in der Stadt fest verbunden.

Quelle