18 April 2026, 00:18

Stadt Energiebericht 2024: Stabile Verbräuche, aber explodierende Kosten und neue Klimapläne

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Stadt Energiebericht 2024: Stabile Verbräuche, aber explodierende Kosten und neue Klimapläne

Energiebericht 2024 der Stadt: Stabiler Verbrauch, aber stark steigende Kosten

Der aktuelle Energiebericht der Stadt für das Jahr 2024 zeigt einen stabilen Verbrauch, aber deutlich höhere Ausgaben. Öffentliche Gebäude verbrauchten 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom und 50,4 Millionen kWh Erdgas, während der Heizölverbrauch wieder das Niveau von vor 2022 erreichte. Gleichzeitig laufen nun Pläne für digitale Zähler, Solaranlagen und Effizienzmaßnahmen an, um künftige Kosten und Emissionen zu senken.

Die Energieausgaben der Stadt stiegen 2024 stark an: Mit 10,7 Millionen Euro lagen sie 53 Prozent über dem Vorjahreswert. Dennoch blieb der Gesamtverbrauch nahezu unverändert. Der Strombedarf hielt sich bei 13,32 Millionen kWh, der Erdgasverbrauch bei 50,4 Millionen kWh. Der Heizölverbrauch kletterte von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh und kehrte damit zu den Werten vor dem durch Hamsterkäufe bedingten Rückgang 2022 zurück.

Schulen als größte Energieverbraucher Mit 49 Prozent des Stroms und 62,5 Prozent des Erdgases waren Schulen die größten Energieverbraucher der Stadt. Der CO₂-Fußabdruck blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten fast unverändert. Eine kürzlich abgeschlossene Modernisierung der Beleuchtung für 850.000 Euro – zur Hälfte aus Bundesfördermitteln finanziert – sollte die Effizienz steigern.

Zukunftspläne: Photovoltaik, Sanierungen und digitale Lösungen Für 2025 plant die Stadt die Installation von Photovoltaikanlagen auf 15 kommunalen Gebäuden, die bis zu eine Million kWh Solarstrom vor Ort erzeugen sollen. Weitere Maßnahmen umfassen die Modernisierung von Heizungsanlagen, die Nachrüstung von Lüftungssystemen sowie Dachsanierungen zur Vorbereitung auf Solaranlagen. Veraltete Zähler sollen durch digitale Modelle ersetzt werden, um den Verbrauch präziser zu erfassen.

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Trotz stabilen Verbrauchs stiegen die Energiekosten 2024 deutlich. Geplante Projekte wie Solaranlagen und Effizienzmaßnahmen sollen langfristig die Ausgaben und die Umweltbelastung verringern. Digitale Überwachungssysteme und Gebäudesanierungen bilden dabei die zentralen Säulen der Strategie.

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